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Dienstag, 7. Juli 2015

Rote Linsentaler

Diese Laibchen habe ich schon einmal gemacht, aber damals bin ich einfach nicht dazugekommen, sie zu fotografieren - was zum Teil auch dem Appetit meines Freundes zu verdanken war. ;-)
Rote Linsen eignen sich einfach super für Laibchen, da sie, lange genug gekocht, eine schön breiige Masse ergeben. Mit etwas Mehl zum Binden können sie beliebig kombiniert werden.


 

Zutaten

  • 250 g rote Linsen
  • ca. 150 g Karotten
  • 3-4 Jungzwiebeln
  • ca. 5 g Ingwer
  • 1 TL Harissa
  • 1 TL süßes Curry
  • 1/2 TL Schwarzkümmel
  • 1/2 TL Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 Prise Asafötida
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1-2 TL Kräutersalz
  • Kokosöl zum Rausbraten



 

 

Zubereitung

 

Die Linsen gut waschen und in etwa einem halben Liter Wasser ohne Salz weich kochen. Wenn sie fertig gekocht sind, das Kräutersalz einrühren und etwas auskühlen lassen.

Karotten fein reiben und Zwiebel in Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein schneiden oder reiben. Schwarzkümmel und Cumin zermörsern.

Alle Zutaten bis auf das Kokosöl zu einer gut formbaren Masse verkneten und mit Salz abschmecken. Zu etwa golfballgroßen Bällen formen.

In einer Pfanne das Kokosöl erwärmen (nicht erhitzen!) und die Bällchen reingeben, mit dem Pfannenwender flach drücken und die Laibchen auf beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldgelb anbraten. Immer wieder etwas Kokosöl zugeben, bis die letzten Laibchen in der Pfanne landen.

Da ich noch einige Karotten übrig hatte, gab es noch leicht scharfen Karottensalat dazu. Sie schmecken aber auch ohne irgendetwas dazu wirklich gut.



Dienstag, 10. Februar 2015

Spinat-Linsen-Laibchen

Letzte Woche habe ich in einem indischen Restaurant in Warschau extrem leckere Spinat-Linsen-Laibchen gegessen. Die musste ich mal "nachbauen". Zwar habe ich statt der schwarzen rote Linsen genommen (davon haben wir sehr viele), aber geschmacklich standen sie den Originalen nicht viel nach.


 

Zutaten

  • 250 g rote Linsen
  • 250 g Tiefkühlspinat
  • 1/2 EL Gemüsebrühe-Pulver
  • 3 EL vegane Butter 
  • 1 TL schwarze Senfsamen
  • 1 TL Koriandersamen (am besten frisch gemörsert)
  • 1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 TL Knoblauchpaste (oder 2 Knoblauchzehen und Salz)
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1-2 EL Currypaste
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • optional noch Kala Namak und Asafötida
  • Bratöl



 

Zubereitung


Linsen gut waschen und in einen Topf geben. Heißes Wasser (2-3 cm hoch bedeckt) zugießen und die Gemüsebrühe einrühren. Linsen etwa 15 min. im zugedeckten Topf kochen.

Vegane Butter in einem Topf schmelzen, Senfsamen zugeben und warten, bis sie zu poppen beginnen. Dann sofort die Hitze reduzieren und Koriander einrühren. Knoblauchpaste, Muskatnuss und Ingwer kurz mitanrösten und dann den Spinat einrühren. Warten, bis der Spinat schön glasig gedünstet ist und dann Topf zu Seite stellen.
Wenn der Spinat etwas abgekühlt ist, diesen etwas feiner hacken und mit den Linsen und der Currypaste verrühren.
Dann das Kichererbsenmehl einkneten und etwa Golfball-große Kugeln formen.

Backrohr auf etwa 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
In einer Pfanne das Bratöl erhitzen und die Kugeln reingeben - mit dem Pfannenwender etwas flach drücken. Beide Seiten leicht knusprig braten und dann auf das Backblech gaben.
Die gebratenen Laibchen ca. 15 min. im Bachrohr fertig backen.

Ich habe dazu noch marokkanischen Karottensalat gemacht und die Laibchen mit Chilisauce genossen.

Freitag, 9. Januar 2015

rote Linsensuppe mit Paratha

Wie ihr vielleicht schon wisst, liebe ich Hülsenfrüchte und für diese kalten Tage ist doch eine Suppe mit etwas Chili einfach perfekt. Da ich keine Lust auf Reis habe, habe ich dann einfach Paratha dazu gemacht. Optisch perfekt sind sie in der veganen Variante nicht geworden, aber sie passen super zu der Suppe!




Zutaten

  • 250 g rote Linsen
  • 750 ml Wasser
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 150 ml Passata
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Currypaste
  • Saft einer halben Zitrone
  • 3 EL Speiseöl
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1/2 TL schwarze Senfkörner
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 1-2 rote Chilis - je nach gewünschter Schärfe und Sorte, fein gehackt
  • 1 Prise Asafoetida
  • 4-5 Curryblätter



 

Zubereitung


Linsen gut wachen. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Linsen zufügen, Hitze reduzieren und halb abgedeckt ca. 15 min. köcheln lassen.
Dann die geschälten Tomaten zufügen und mit einem Löffel zerdrücken. Etwa 5 min. weiter köcheln lassen und dann vom Herd nehmen. Anschließend Salz, Zucker, Kurkuma, Chilipulver, Currypaste, Passata und Zitronensaft einrühren.

In einem anderen großen Topf das Öl erhitzen und Kreuzkümmel, Senfkörner und Bockshornkleesamen darin anrösten. Wenn die Senfkörner zu poppen beginnen, die fein gehackten Chilis zufügen. Kurz bei mittlerer Hitze weiterrösten und dann Asafoetida und Curryblätter einrühren. Nach etwa 2 min. die Linsenmasse zufügen und noch weitere 5-10 min. köcheln.
Mit Reis oder Paratha servieren.




Für das Paratha habe ich das Rezept von "Indisch vegetarisch" veganisiert.

Ich habe einfach
  • 100 g Einkornvollkornmehl
  • 300 g Dinkelmehl, glatt
  • 1 TL Salz
  • 200 ml Mandelmilch
  • 2 TL zerlassene Alsan
in einer großen Schüssel zu einem homogenen Teig verknetet, wobei die Milch nur nach und nach zugefügt wird. Dann wird der Teig mit eingefetteten Händen zu einer Kugel geformt. Die Schüssel mit dem Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und etwa eine halbe Stunde rasten lassen.

Danach den Teig in acht Stücke teilen und zu flachen Kugeln formen.
Falttechniken gibt es verschiedene, ich habe es einfach nach dem Buch gemacht.
Dafür werden die Kugeln zu flachen Fladen gerollt - möglichst rechteckig und diese dann mit Alsan bestrichen und mit ganz wenig Mehl berieseln. Ein Drittel von der Seite einschlagen, dieses wieder befetten und bemehlen und das gegenüberliegende Drittel draufschlagen. Wieder befetten und leicht bemehlen und wieder zu einem Drittel einrollen, dieses nochmal befetten und bemehlen und das letzte Drittel darüberschlagen. Anschließend wird das Ganze wieder zu einer Flade ausgerollt und in einer Pfanne (am besten eine Gusseisenpfanne) auf einer Seite ohne Fett ein bis zwei Minuten hellbraun rösten, mit Alsan einstreichen und umdrehen. Kurz anrösten, wieder mit Alsan einstreichen und umdrehen. Wenn beide Seite schön braun sind, ist das Paratha fertig.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Kokos-Linsen-Paprikasuppe

Vom Acker sind viele Paprika zu verkochen, und da ich wiedermal Lust auf Linsen hatte, wurden beide Zutaten zu einer köstlichen Suppe verarbeitet - diesmal wieder mit Kokosmilch.
























Zutaten

  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 TL schwarze Senfsamen
  • 1/4 TL Bockshornkleesamen
  • 1 große weiße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 TL Chilipaste (Ich bevorzuge jene von Arche.)
  • 1/2 TL Cumin/Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 4-5 Paprika (Ich habe vorwiegend Rote und ein paar spitze Hellgrüne verwendet.)
  • 2-3 Fleischtomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 200 g rote Linsen
  • 2 TL frischer Zitronensaft
  • 400 ml Kokosmilch
  • Salz


 




























Zubereitung


Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, Paprika und Tomaten in kleine Stücke schneiden.

Kokosöl in einem großen Topf erhitzen und die Senfkörner zufügen. Wenn diese zu poppen beginnen, die Hitze reduzieren und Bockshornkleesamen, Cumin, Kurkuma, Chilipaste, Ingwer, Knoblauch und Zwiebel einrühren. Kurz anschwitzen und dann gleich die Paprikastücke einrühren. Etwa 5 min. auf mittlerer Hitze anschwitzen und dann Tomaten, Tomatenmark, Garam Masala und Gemüsebrühe zufügen. Aufkochen und anschließend sofort die Hitze reduzieren und die roten Linsen samt Zitronensaft einrühren. Im geschlossenen Topf ca. 15. min. köcheln lassen.
Anschließend die Suppe kurz pürieren, die Kokosmilch einrühren und die Suppe mit Salz abschmecken.

Durch die Linsen wird die Suppe nicht homogen cremig, sondern es bleiben kleine Stückchen in der Suppe. Ich kann euch aber versprechen: Diese Suppe ist einfach köstlich!

Sonntag, 14. September 2014

Rote Linsen-Gemüse-Laibchen

Ich hatte mal wieder Lust auf Linsen und irgendwie auch auf Gemüselaibchen. Also habe ich einfach beides kombiniert und saftige Linsen-Gemüse-Laibchen kreiert.
























Zutaten

  • 200 g Rote Linsen
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • ca. 200 g Zucchini
  • ca. 100 g Karotten
  • 1 rote Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 TL Süßes Currypulver (Ich bevorzuge jenes von Sonnentor.)
  • 2 TL Harissa
  • Salz und Pfeffer
  • 40 g Mehl (Ich habe Einkorn-Vollkornmehl verwendet.)
  • optional noch etwas Kala Namak 
  • Bratöl (High Oleic-Sonnenblumenöl)
























Zubereitung


Linsen gut abspülen und mit der Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Die Hitze zurückdrehen und die Linsen etwa 20 min. im geschlossenen Topf köcheln lassen. Sie müssen richtig schon "patzig" sein.

Zucchini grob, Karotten fein reiben. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, Petersilie grob hacken.

Gemüse mit den Gewürzen und Kräutern vermischen. Die etwas ausgekühlten Linsen unterrühren und dann das Mehl untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Pfanne das Bratöl erhitzen. Von der Masse je einen Eßlöffel in die Pfanne klatschen und mit dem Pfannenwender etwas flach drücken. So lange braten, bis die Unterseite leicht knusprig ist, und sich das Laibchen gut wenden lässt. Die Rückseite ebenso knusprig braten. Das fertige Laibchen auf ein Küchenpapier legen und "abtropfen" lassen.

Die Laibchen mit Salat anrichten und schmecken lassen. Soße braucht es wirklich keine dazu, da die Laibchen sehr saftig sind.