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Freitag, 17. Februar 2017

knusprige Kartoffelspalten mit Grünkohl

Bei meinem letzten Einkauf im Bioladen musste ich einfach etwas von dem schönen Grünkohl mitnehmen und nach etwas Überlegen und Recherche kam ich auf Karoffelspalten mit Grünkohl. Sooo gut ;-)



Zutaten für ca. 2 Portionen


  • 1/2 kg Kartoffeln (Ich habe Laura - rotschalige, vorw. festkochende genommen.)
  • ca. 200 g Grünkohl
  • 2 Schalotten
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL getrockneter Salbei
  • 2 EL ÖL (Ich habe Rapsöl und Olivenöl vermischt.)
  • etwas vegane Butter (oder Öl)
  • Salz
  • Scharfmacher von Sonnentor oder etwas Chiliflocken
  • 1/2 TL gemahlender Kreuzkümmel (Cumin)



Zubereitung


Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden (6-8 pro Kartoffel). Diese mit dem Öl und dem Salbei vermischen und ordentlich salzen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei 180°C Umluft 15-20 min. backen, dann wenden und weitere 15-20 min. backen. (Ich habe dann auf den Oberhitzegrill gestellt.)

In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch grob schneiden. Den Schrunk vom Grünkohl schneiden und die Blätter in Streifen schneiden.
Vegane Butter in einem großen Topf schmelzen und darin die Schalottenringe leicht braun rösten, dann Knoblauch hinzugeben und noch kurz schmoren lassen, anschließend Kohl und etwas Wasser in den Top geben. Cumin und Scharfmacher (oder Chiliflocken) einrühren und den Topf zudecken. Den Kohl 10-15 min. bei gelegentlichem Umrühren dünsten. (Am Schluss sollte der Grünkohl einfach eine für euch angenehme Konsistenz haben.)

Die Kartoffelspalten mit dem Grünkohl vermischen und genießen :-)
Frisch schmeckt das Ganze am besten!


Übrigens bleibt Grünkohl (und auch Schwarzkohl) viel länger schön knackig, wenn man ihn entweder in feuchte Tücher wickelt und in den Kühlschrank gibt, oder in eine mit kaltem Wasser gefüllte Vase gibt und diese in einen kühlen Raum stellt.


Donnerstag, 14. Mai 2015

Grüner Spargel an Balsamicoreduktion mit Tomatenbruschetta

Ich habe mal wieder bei meinen Lieblingsspargelbauer zugeschlagen. Nun gibt es auch endlich grünen Biospargel aus dem Marchfeld. So fein wie dieser schmeckt, braucht's nicht viel, dachte ich mir, und habe den Spargel einfach nur in den Ofen gegeben, etwas Balsamicoreduktion dazu gemacht und leckere Tomatenbruschetta. Mmmh...




Zutaten für etwa 4 Portionen

  • 1 kg grüner Spargel
  • 100 ml Balsamicoessig
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 500 g Rispentomaten
  • ca. 80 g Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Ciabattabrot oder -weckerl
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer


 

Zubereitung


Am besten mit dem Belag für die Bruschetta beginnen, damit die Tomaten schön durchziehen können. 
Dafür einfach die Tomaten entkernen und in kleine Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch fein schneiden und alles in eine Schüssel geben. Mit ca. 3 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze am besten ca. 1 h in den Kühlschrank stellen - gerne auch länger.

Backrohr am besten auf 220°C Oberhitze mit Grill vorheizen. Wer keinen Grill hat, nimmt einfach nur Oberhitze.
Spargel waschen und die holzigen Enden wegschneiden. Ein Blech dünn mit Olivenöl bestreichen und darauf die Spargelstangen legen. Leicht mit Salz berieseln und möglichst weit oben ins Backrohr geben. Für 12-15 min. grillen.

In der Zwischenzeit die Balsamicoreduktion zubereiten. Dafür einfach den Essig mit dem Agavendicksaft in einen kleinen Topf geben, gut durchrühren und zum Kochen bringen. Bei geringer Hitze etwa 10 min. köcheln lassen, bis es leicht eindickt.

Das Ciabatta in gut 1 cm dicke Scheiben schneiden und etwas mit Olivenöl beträufeln.
Ich habe dann einfach das Blech mit dem Spargel um eine Schiene im Ofen runtergesetzt und ganz oben den Gitterrost eingeschoben. Darauf habe ich dann etwa die letzten 5 min. Grillzeit die Ciabatta leicht kross gebacken. Dazwischen habe die die Brotscheiben einmal umgedreht. So wurden sie auf beiden Seiten leicht knusprig.

Die knusprigen Ciabatta dann mit der Tomatenmasse bestreuen und gemeinsam mit dem Spargel und der Balsamicoreduktion anrichten.


Freitag, 24. April 2015

Grüner Gemüsewok mit Champignons

Was gibt es einfacheres zu Kochen als Gemüsewok. Da das Gemüse im Grunde ja nur kurz angegart wird, geht dieses Gericht echt schnell. Das einzige was in diesem Fall etwas länger dauert ist der Reis - zumindest wenn man, so wie ich, Vollkorn-Basmatireis verwendet.
Damit das Gemüse halbwegs gleich durchgegart ist, habe ich einen Teil vorher kurz in Salzwasser gekocht. Ist wirklich lecker geworden.


 

Zutaten 

  • 3-4 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL frisch geriebener oder fein gehackter Ingwer
  • 1 mittelgroße Bio-Zucchini
  • 1 Brokkoli
  • 1 Packung TK-Zuckererbsenschoten
  • ca. 150 g Cremechampignons (braune Champignons)
  • 2-3 EL Erdnussöl
  • 3-4 EL Sojasauce (am besten Takami)
  • 1 TL Chilipaste (Ich bevorzuge da jene von Arche)
  • Salz und Pfeffer
  • Salzwasser

für den Reis

  • 2 Tassen Vollkornbasmatireis
  • 1-2 EL vegane Butter
  • 4 Kardamomkapseln
  • 10 Stück ganze Nelken
  • 1 kleines Stück Zimtstange
  • 1 TL schwarze Senfsamen
  • etwas Curryblätter
  • ca. 4 Tassen kochendheißes Salzwasser

 

 

Zubereitung


Zuerst sollte der Reis gekocht werden, da dieser ja am längsten braucht. Besonders, wenn man so wie ich, Vollkorn-Basmatireis verwendet.
Dafür den Reis gründlich waschen und etwas abtropfen lassen. In einem Topf die vegane Butter schmelzen und die Senfsamen, die Kardamomkapseln, die Nelken und den Zimt darin kurz anrösten, dann die Curryblätter zugeben und den Reis unterrühren.
Den Reis unter Rühren ohne Wasser etwas kochen, dann erst das heiße Salzwasser zugeben und kurz aufkochen. Die Hitze anschließend zurückdrehen und Topf anbdecken. Bei geringer Hitze den Reis etwa 40 min ziehen lassen.


Für den Gemüsewok zuerst mal alles Gemüse und die Champignons gut putzen oder waschen. Dann Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.
Brokkoli in Röschen zerteilen und kurz im Salzwasser kochen. Die Zuckererbsenschoten ebenfalls im Salzwasser kurz kochen und dann mit kaltem Wasser abschrecken .

Schalotten und Knoblauch schälen und würfeln bzw. in dünne Scheiben schneiden.
Champignons in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden, Zucchini halbieren und ebenfalls in dickere Scheiben schneiden.
Erdnussöl in einer Pfanne oder einem Wok erwärmen und Schalotten, Knoblauch und Ingwer darin mit der Chilipaste glasig dünsten.
Champignons zugeben und kurz anrösten, dann die Zucchini in die Pfanne geben. Alles nur kurz kochen, sodass es noch gut bissfest ist. Die Zuchererbsenschoten und die Brokkoliröschen einrühren und das Ganze mit Sojasauce und Salz und Pfeffer abschmecken. (Salz ist je nach Sojasauce und Vorliebe nötig oder nicht.)


Dienstag, 21. April 2015

Zucchinischiffchen mit Gemüsepolenta und Pilzen

Eine meiner Lieblingszeitschriften ist die Slowly Veggie, von der ich mich wirklich gerne inspirieren lasse. Im aktuellen Heft findet sich ein Rezept für gefüllte Zucchini , das ich euch (etwas abgewandelt) unbedingt vorstellen möchte.



 

Zutaten

  • 4 mittelgroße Bio-Zucchini
  • 4 Schalotten
  • 2 TL Knoblauchpaste oder 4-5 Knoblauchzehen + Salz
  • 1 Stange Lauch
  • 4-5 Karotten
  • ein kleines Stück Knollensellerie
  • 1 TL getrockneter Thymian 
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • 150 g Polenta
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • ca. 200 g Pilze (Ich habe je zur Hälfte Cremechampignons und Kräutersaitlinge genommen.)
  • Olivenöl
  • ca. 2 EL vegane Butter
  • Salz und Pfeffer
  • ein Schuß Weißwein
  • ev. noch etwas geriebener veganer Käse




 

Zubereitung


Zucchini gut waschen, längs halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. Das ausgehöhlte Fruchtfleisch dann in kleine Stücke schneiden.
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und ein großes Gefäß mit eiskaltem Wasser vorbereiten.
Die Zucchinihälften im Salzwasser kurz blanchieren und dann gleich im kalten Wasser abschrecken. Anschließend die Zucchinihälften auf ein Küchenpapier zum Abtropfen legen.

Schalotten (und Knoblauch) fein schneiden. Lauch halbieren und gut waschen, anschließend in kleine Scheiben schneiden. Knollensellerie und Karotten fein würfeln.
3-4 EL Olivenöl in einem großen Topf erwärmen und das vorbereitete Gemüse (auch das Zucchinifruchtfleisch) darin kurz andünsten. Etwas Salz und Pfeffer sowie 1 EL Thymian zufügen und noch ein paar Minuten weiterschmoren lassen. Dann die Polenta einrühren und kurz mitdünsten. Das Ganze mit 600 ml Gemüsebrühe aufgießen, kurz aufkochen und anschließend bei geringer Hitze im geschlossenen Topf etwa 15 Minuten quellen lassen, zwischendurch aber immer wieder umrühren.

In der Zwischenzeit die Pilze putzen und in Würfel schneiden.
In einer Pfanne die vegane Butter erwärmen, die Pilzwürfel zugeben, salzen und pfeffern und kräftig anschwitzen, den Weißwein zufügen und dann Rosmarin einrühren. So lange weiterschmoren lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen.
Eine großen Auflaufform bereitstellen.
Zucchinihälften mit der Gemüsepolenta füllen und in die Auflaufform legen. Die Pilze darüber streuen und, wenn gewünscht, auch noch etwas veganen Käse.
Die restliche Gemüsebrühe in die Auflaufform gießen (eventuell noch ein paar Thymianzweige dazulegen) und das Ganze für 15-20 min ins Backrohr geben.