Posts mit dem Label glutenfrei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label glutenfrei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 20. März 2017

Chateau-Linsen-Eintopf

Für Eintopf gibt es meiner Meinung nach keine besseren Linsen als Chateau-Linsen, deshalb habe ich diese gerne auf Vorrat zu Hause. Was wiedermal gut war, denn es galt etwas Gemüse zu verwerten und was ist da besser als ein Eintopf. Obwohl diese Linsen bereits einen sehr würzigen Geschmack haben, habe ich noch allerlei orientalische Gewürze mitgekocht um dem Eintopf einen etwas feineren Geschmack zu geben.



Zutaten


  • 250 g Chateaulinsen
  • 1-2 EL Kokosöl
  • 1 Bund Frühlingszwiebel
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL schwarze Senfsamen
  • 1 TL Koriandersamen, im Mörser etwas zerstoßen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL süßes Currypulver
  • 1 TL Chilipaste
  • 250 g Creme Champignons
  • 2 Süßkartoffeln
  •  750 ml Wasser
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 gehäuftler TL Gemüsebrühe
  • 2 TL Salz






Zubereitung


Die Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden, Ingwer und Knoblauch schälen und fein schneiden. Champignons putzen und in mundgerechte Stück schneiden. Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. Linsen waschen und abtropfen lassen.

Kokosöl in einen Topf schmelzen und darin die Senfsamen zum Poppen bringen, dann die anderen Gewürze (außer Salz) zugeben, sowie die Currypaste und den Ingwer. Knoblauch und Frühlingszwiebel zugeben und dann die Champignons. Alles etwas schmoren lassen und dann die Süßkartoffel-Würfel einrühren. Dann das Wasser, die geschälten Tomaten (diese mir einem Kochlöffel etwas zerdrücken) und die Linsen in den Topf geben. Den Eintopf dann etwa 20 min. im abgedeckten Topf köcheln. Wenn die Linsen gar sind, alles mit Salz abschmecken und den Eintopf servieren.







Mittwoch, 22. Februar 2017

Einfache Erdnussbutter-Pralinen

Als Kind habe ich mit immer gefreut wenn meine Großtante aus Florida zu Besuch war oder meine Großeltern von einem Besuch dort zurück kamen. Denn da waren immer meine geliebten Peanut Butter Cups mit im Gepäck.
Viele Jahre hatte ich dann genug von den Kalorienbomben, aber vor ein paar Jahren, habe ich mir dann einfach mal eine eigene (vegane) Variante gemacht. Jetzt hatte ich wiedereinmal Appetit darauf und habe die Gelegenheit genutzt sie zu fotografieren.



Zutaten für 15-18 Minimuffin-Cups

  • ca. 280 g Reismilchschokolade oder milde Zartbitterschoko
  • 4 EL gepoppter Amarant
  • 250 g Ernussbutter (Ich nehme zuckerfreie Fair-trade Erdnussbutter)
  • 1 Hand voll geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • eine Prise Salz
  • Förmchen für die Pralinen





Zubereitung


150 g Schokolade klein schneiden und ca. ein Drittel davon zur Seite stellen. Den Rest der Schokolade vorsichtig am Wasserbad schmelzen und dann mit der kalten Schoko impfen (heißt diese langsam einrühren). Dann 2 EL gepoppten Amarant einrühren und die Schokolade mit Hilfe eines kleinen Löffels oder eines Pinsels in die Förmchen streichen (auch an die Ränder streichen).
Während die Schokolade fest wird, die Erdnüsse grob hacken und die Erdnussbutter langsam schmelzen (Ich habs wieder über dem Wasserbad gemacht). Die gehackten Erdnüsse und das Salz einrühren und die Masse auf die Förmchen aufteilen.
Fest werden lassen (am besten im Kühlschrank).

Dann die restliche Schokolade klein schneiden und wieder zwei Drittel über dem Wasserbad schmelzen und dann die noch kalte, klein gehackte Schoko einrühren. Wenn diese geschmolzen ist, den noch übrigen Amarant einrühren und mit dieser Masse die Pralinen bedecken.





Freitag, 17. Februar 2017

knusprige Kartoffelspalten mit Grünkohl

Bei meinem letzten Einkauf im Bioladen musste ich einfach etwas von dem schönen Grünkohl mitnehmen und nach etwas Überlegen und Recherche kam ich auf Karoffelspalten mit Grünkohl. Sooo gut ;-)



Zutaten für ca. 2 Portionen


  • 1/2 kg Kartoffeln (Ich habe Laura - rotschalige, vorw. festkochende genommen.)
  • ca. 200 g Grünkohl
  • 2 Schalotten
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL getrockneter Salbei
  • 2 EL ÖL (Ich habe Rapsöl und Olivenöl vermischt.)
  • etwas vegane Butter (oder Öl)
  • Salz
  • Scharfmacher von Sonnentor oder etwas Chiliflocken
  • 1/2 TL gemahlender Kreuzkümmel (Cumin)



Zubereitung


Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden (6-8 pro Kartoffel). Diese mit dem Öl und dem Salbei vermischen und ordentlich salzen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei 180°C Umluft 15-20 min. backen, dann wenden und weitere 15-20 min. backen. (Ich habe dann auf den Oberhitzegrill gestellt.)

In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch grob schneiden. Den Schrunk vom Grünkohl schneiden und die Blätter in Streifen schneiden.
Vegane Butter in einem großen Topf schmelzen und darin die Schalottenringe leicht braun rösten, dann Knoblauch hinzugeben und noch kurz schmoren lassen, anschließend Kohl und etwas Wasser in den Top geben. Cumin und Scharfmacher (oder Chiliflocken) einrühren und den Topf zudecken. Den Kohl 10-15 min. bei gelegentlichem Umrühren dünsten. (Am Schluss sollte der Grünkohl einfach eine für euch angenehme Konsistenz haben.)

Die Kartoffelspalten mit dem Grünkohl vermischen und genießen :-)
Frisch schmeckt das Ganze am besten!


Übrigens bleibt Grünkohl (und auch Schwarzkohl) viel länger schön knackig, wenn man ihn entweder in feuchte Tücher wickelt und in den Kühlschrank gibt, oder in eine mit kaltem Wasser gefüllte Vase gibt und diese in einen kühlen Raum stellt.


Montag, 13. Februar 2017

Karotten-Rotkrautsalat

Schon seit ein paar Tagen wartet ein kleiner Rotkohl auf die Verarbeitung zum Salat. Eigentlich wollte ich das schon vor Wochen machen, aber der erste wanderte Blatt für Blatt in meinem Smoothie (gibt eine echt tolle Farbe) :-)
Eine kurze Internetrecherchte brachte mich darauf, den Salat etwas asiatisch angehaucht zu machen und so kamen unteren anderem Sesamöl und Sojasauce rein. 


 

Zutaten


  • 1 kleines Rotkraut
  • ca. 200 g Karotten
  • grün von 2-3 Jungzwiebeln
  • Saft einer Orange
  • 1 TL Balsamicocreme
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL geröstetes (dunkles) Sesamöl
  • 1 EL gemische Kräuter





Zubereitung


Rotkraut halbbieren, Strunk rausschneiden und das Kraut in dünne Streifen schneiden. Karotten grob reiben, Jungzwiebelgrün in Ringe schneiden.

Orangensaft, Balsamicocreme, Ahornsirup, Sojasauce, Sesamöle und Kräuter vermischen und über das Gemüse gießen.




Freitag, 3. Februar 2017

Rote Laibchen mit Champignons

Wie meine Leserinnen und Leser wohl wissen, liebe ich Laibchen/Buletten mit Hülsenfrüchten über alles. Da ich noch Cremechampignons und Süßkartoffeln hatte, habe ich mir ein Glas Kidneybohnen geschnappt und wiedermal Laibchen geformt. 


 

Zutaten für 10-12 Laibchen

  • 250 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Süßkartoffel (Die gibt es mittlerweile sogar aus der Heimat!)
  • 1 Glas oder 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 TL Harissa (alternativ Ajyar)
  • 1/2 TL Cumin
  • 2 EL Speisestärke 
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz und Pfeffer
  • Bratöl
  • etwas feines Polenta zum Wälzen




Zubereitung


Champignons putzen und klein würfeln. Zwiebel fein schneiden. Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Kidneybohnen in ein Sieb geben und mit Wasser abwaschen, bis sie nicht mehr schäumen.

In einer Pfanne etwas Öl erwärmen und darin die Champignonwürfel mit etwas Pfeffer anschwitzen. Zwiebel zugeben und weiter dünsten. Die Süßkartoffelwürfel und das Harissa einrühren und so lange schmoren, bis die Süßkartoffel-Stückchen etwas weich sind.
Die Kindeybohnen in eine Schüssel geben und mit einer Gabel etwas zerdrücken. Champignon-Süßkartoffel-Mischung, Cumin und Tomatenmark zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Speisestärke einrühren und die Masse zu Laibchen in der gewünschten Größe formen. Diese auf beiden Seiten in das Polenta drücken.

Bratöl in der Pfanne erhitzen und darin die Laibchen auf beiden Seiten leicht knusprig braten.




Dienstag, 31. Januar 2017

Mango-Energiekugeln

Ich hatte noch eine Packung getrocknete Mangos und Lust mal wieder Energiekugelns zu machen und so wurde der Vitamix mal wieder etwas mehr gefordert :-)
Die Kugeln sind so unglaublich gut geworden, dass sie ratzeputz weg waren.



Zutaten


  • 100 g getrocknete Mangos
  • 60 g getrocknete Datteln
  • Saft einer Orange
  • Schale (ohne das Weiße) und Saft einer Biolimette
  • 50 g blanchierte  Mandeln
  • 60 g Kokosmus
  • 60 g Kokosöl (Sowohl beim Öl als auch bei Mus kann ich euch Dr. Goerg empfehlen!)

  • Kokosflocken zum Wälzen






Zubereitung


Die Trockenfrüchte für ca. 20-30 min. in Wasser einweichen. Dann die eingeweichten Früchte mit allen anderen Zutaten im Mixer zu einer Paste pürieren und diese für ein paar Stunden in den Kühlschrank geben.
Wenn die Masse etwas fest geworden ist, kleine Kugeln daraus formen und in Kokosflocken wälzen.

Die Kugeln würden sich im Kühlschrank wohl ein paar Tage halten, aber soweit kam es bei mir nicht :-)




Donnerstag, 26. Januar 2017

Auberginen-Tomatenpfanne

Ich liebe würzige Auberginen-Gerichte und so hat mich ein Gericht aus The Lotus and the Artichoke Sri Lanka gleich sehr angelacht. (Wie immer, hat das Rezept meinen persönlichen Stempel aufgedrückt bekommen.) Dazu gab es feinen Safranreis. Es war so gut, dass es mich wirklich nicht gestört hat ein paar Tage davon zu essen.:-)



 Zutaten

  • 2 Melanzani / Auberginen
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 2 cm frischer Ingwer
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL Senfsamen
  • 1/2 TL Kurkuma (optional noch etwas frisches Kurkuma, fein gehackt)
  • 1 TL Chilipulver
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 2 EL Limettensaft (alternativ Zitronensaft)
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Salz und Pfeffer




Zubereitung


Wer so wie ich Vollkorn-Basmati-Reis mit Safran dazu essen möchte, sollte zuerst den Reis auf den Herd stellen. Während dieser köchelt, kann man sich in aller Ruhe der Zubereitung des Gemüses widmen.

Aubergine/Melanzani in Würfel schneiden. Zwiebel fein würfeln, Ingwer und Knoblauch fein schneiden.
Kokosöl in einer Pfanne (Ich kann absolut eine Gußeisenpfanne empfehlen.) erwärmen und darin die Senfsamen zum poppen bringen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Koriander und Chili zufügen und kräftig pfeffern. Wenn die Zwiebel glasig sind, die Auberginen-Würfel zugeben und einige Minuten anschwitzen.
Die geschälten Tomaten zugeben, die Dose etwas mit Wasser ausschwenken und dieses auch noch in die Pfanne geben. Die Tomaten mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken, alles gut umrühren und Pfanne abdecken. Das Gemüse ca. 5 min. köcheln und dann den Agavendicksaft und den Limettensaft zugeben. Mit Salz abschmecken. Unter gelegentlichem Rühren so lange köcheln bis die Auberginenwürfel schön weich sind.

Mit Safranreis anrichten und genießen.





Sonntag, 18. Dezember 2016

Nougat-Marzipan-Pralinen

Wie in den vergangenen zwei Jahren, habe ich auch heuer wieder ein einfaches Schnittpralinen-Rezept für euch. Diesmal wieder mit Marzipan, allerdings mit Nougat vermischt. Überzogen wurden die kleinen Naschereien mit Zartbitterkuvertüre.



Zutaten für einen Rahmen von 14 x 17,5 cm (Innenmaße)


  • 200 g Marzipan
  • 220 g Nougat (z.B. das vegane Haselnussnougat von Zotter)
  • 1 TL Lebkuchengewürz

  • ca. 400 g Zartbitterkuvertüre zum Eintauchen 
  • einige geröstete Mandelhälften zum Verzieren.

  • Rahmen 14 x 17,5 cm groß (Innenmaße)
  • große Metallschüssen für das Wasserbad
  • Spatel und Küchenthermometer
  • Pralinengabeln




Zubereitung


Den Rahmen für die Schnittpralinen mache ich mir wie ihr bei diesem Rezept nachlesen könnt, immer selbst aus zugesägten Aluleisten. Diesen lege ich dann auf Butter- oder Backpapier. In den Rahmen streiche ich immer etwas geschmolzene Kuvertüre um einen stabilen Boden für die Pralinen zu haben.

Sobald der Boden ausgehärtet ist (was recht schnell geht), wird das (am besten vorgewalzte) Marzipan in den Rahmen gedrückt.


Für die Nougatschicht das klein gehackte Nougat über dem Wasserbad schmelzen und mit dem Lebkuchengewürz vermischen. Das Nougat auf die Marzipanschicht gießen und mind. 12 h aushärten lassen.

Wenn die Masse schön fest ist, den Rahmen vorsichtig davon lösen und alles in mundgerechte Stücke schneiden, aber darauf achten, dass die Pralinen nicht zu klein für die Pralinengabeln geraten. Für das Überziehen mit der Zartbitterkuvertüre ist es ganz wichtig, dass die Pralinen Zimmertemperatur haben.

Wie auch bei den anderen Schnittpralinen wird die Überzugsmasse wieder über dem Wasserbad geschmolzen. Dazu die Zartbitterkuvertüre fein hacken und 1/3 davon zu Seite stellen (eventuell dieses noch etwas feiner hacken).

Den größeren Teil der Kuvertüre nun vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen - das habe ich bei den Gewürzganache-Pralinen ausführlich beschrieben - und dann die Schüssel von der Wärmequelle nehmen und die restlilche Kuvertüre "einimpfen". Vorsichtig rühren, bis die Masse auf 31°C runtergekühlt ist.
Dann geht es ans Tauchen der Pralinen - dabei immer die Unterseite der Pralinengabel am Schüsselrand abstreichen und das fertig überzogene Stück auf ein vorbereitetes Papier geben. Die Schokolade kurz anziehen lassen und dann ein Stück halbierte Mandel darauf geben.

Diese Sorte Pralinen kam bei den Vorverkostungen so dermaßen gut an, dass ich sie noch ein zweites Mal gemacht habe. :-)


Hier noch mal zusammengefasst die Schnittpralinen-Rezepte der Vorjahre
Knuspernougat-Pralinen
Grüne Marzipan Pralinen
Gewürzganache-Pralinen

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Karotten-Kichererbsen-Taler

Ich liebe Kichererbsen und da ich noch Karotten zu Hause hatte und außerdem noch Reste des Mandeldips vom Schmorgemüse, kam mir schnell der Gedanke mal wieder Laibchen zu machen.



Zutaten

  • ca. 100 g grob geriebene Karotten
  • ein Glas / eine Dose Kichererbsen - abgewaschen und abgetropt
  • etwas Lauch, klein geschnitten
  • 1 kleine Knoblauchzehen, fein geschnitten
  • 1 TL süßes Currypulver
  • 1 EL Speisestärke
  • Salz
  • 1 EL Petersilie
  • etwas Polenta zum Wälzen
  • Bratöl




Zubereitung

 

Die Kichererbsen mit dem Pürierstab schon "zermantschgern" und mit den grob geriebenen Karotten, dem Knoblauch, dem Lauch, der Petersilie und dem Currypulver vermischen. Speisestärke einkneten und eventuell noch etwas Wasser zugeben, bis die Konsitenz schön knetfähig ist. Mit Salz abschmecken und kleine Taler aus der Masse formen. Diese auf beiden Seiten in Polenta drücken.

In einer Pfanne das Bratöl erhitzen und darin die Taler auf beiden Seiten knusprig braten.
Mit Salat und Dip nach Wahl anrichten und genießen.
Bei mir gab es einen einfachen Tomatensalat mit Lauch (Ich würze einfach mit etwas Kräutersalz und Pfeffer und Olivenöl) und Mandeldip dazu.


Dienstag, 11. Oktober 2016

Hagebuttenmarmelade

Beim Joggen sehe ich schon seit Wochen haufenweise Hagebutten und da wuchs der Wunsch, doch endlich mal die Lieblingsmarmelade meiner Oma selbst zu machen.
Mitte September wollte ich schon mal pflücken, aber da waren noch zu wenige reif, also war ich vor gut einer Woche unterwegs und habe etwa ein Kilogramm Hagebutten gesammelt.
Wenig Arbeit war die Marmelade nicht, aber sie schmeckt mir so viel besser als jede gekaufte, dass ich mir diese Arbeit wohl nochmal antun werde. ;-)



Zutaten


  •  ca. 1 kg Hagebutten, frisch gepflückt
  • Wasser
  • Saft von 1-2 Zitronen (je nach gewünschter Säure)
  • 3:1 Gelierhilfe
  • 360 g Zucker



Zubereitung


Die Hagebutten waschen und putzen. Ich habe, damit die Marmelade etwas leichter zu passieren ist und feiner wird, die Stiele und die schwarzen Blütenreste abgeschnitten.
Die geputzen Hagebutten in einen großen Topf geben und mit Wasser abdecken. Deckel auf den Topf und dann die Hagebutten ca. 50 min. weich dünsten.

Dann geht es ans Passieren um die Früchte von den Samen zu befreien. Dafür die Hagebutten durch ein Sieb in einen anderen großen Topf drücken. Damit das etwas weniger mühsam ist, habe ich die zerkochten Hagebutten immer wieder ein wenig mit Wasser gestreckt. Dadurch hatte ich dann gut einen Liter "Saft".

Gelierhilfe nach Packungsanleitung mit einem Teil des Zuckers vermischen. Den restlichen Zucker zum Saft geben. Zitronensaft zugeben und nach Anleitung die Marmelade kochen.

In der Zwischenzeit Marmeladegläser auskochen und bereit stellen. Ich habe die Deckel noch ein wenig mit Aronialikör (von meinem Vater) ausgeschwenkt.

Von der fertig gekochten Marmelade den Schaum abschöpfen und am besten mit Hilfe eines Marmeladetrichters alles abfüllen. Deckel zuschrauben und die Gläser für ein paar Minuten auf den Deckel stellen. Dann wieder richtig stellen und auskühlen lassen.


Ich bin derzeit richtig süchtig nach der Marmelade und da ich schon mehrere Anfragen bekommen habe, ob ich denn nicht ein Glas übrige hätte, werde ich wohl den nächsten halbwegs sonnigen Tag nutzen und wieder ein paar Hagebutten sammeln.



Dienstag, 12. Januar 2016

Marillen-Zwetschken-Bällchen

Mein Vitamix musste mal wieder für eine Trockenfruchtmasse herhalten. Schon mehr als einmal war ich wirklich dankbar für den Überhitzungsschutz, den dieses tolle Gerät hat. Gerade Trockenfruchtmassen beanspruchen den Hochleistungsmixer wirklich ganz schön... Deshalb rate ich auch für solche Bällchen nur wirklich leistungsstarke Stabmixer oder Blender (unbedingt mit Stößel) zu verwenden und etwas Geduld beim Pürieren zu haben.




Zutaten für 35 bis 40 Bällchen


  • 150 g Mandeln
  • 50 g Cashews
  • 200 g getrocknete Marillen
  • 100 g getrocknete Zwetschken
  • Saft einer Biozitrone und etwas abgeriebene Schale davon
  • Saft einer Orange
  • 15 g geschälte Hanfsamen
  • nach Wunsch noch etwas Agavendicksaft
  • gemahlener Mohn zum Wälzen




Zubereitung


Am besten die Trockenfrüchte zunächst für einige Stunden in Wasser einweichen und anschließend abtropfen lassen.

Wie immer bei den Trockenfruchtbällchen zuerst die Nüsse (und die Hanfsamen)  in den Mixbehälter geben und dann erst die Trockenfrüchte und die anderen Zutaten. Mit Hilfe eines Stößels im Blender oder mit einem Stabmixer zu einer gut formbaren Masse pürieren.
Anschließend die Trockenfrucht-Nussmasse zu kleinen Kugeln formen und diese in gemahlenem Mohn wälzen.





Donnerstag, 7. Januar 2016

Curry-Bohnen-Laibchen

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr habt die Feiertage schön verbracht und seid gut ins neue Jahre gerutscht.
Ich wünsche euch jedenfalls ein Schönes neues Jahr!

Da ich die letzten zwei Wochen auf Familienbesuch war, war Blogpause angesagt und so kommt erst heute mein nächster Post, denn es gab einige weiße Riesenbohnen zu verwerten und da sie nicht viel Eigengeschmack haben, habe ich sie mit viel Würze zu Laibchen verarbeitet.




Zutaten für etwa etwa 20 Stück



  • ca. 900 g eingeweichte und gekochte weiße Riesenbohnen (entspricht etwa 360 g getrockneten)
  • 1 große gelbe Zwiebel
  • 1 grüne Paprika
  • 2 kleine Pfefferoni
  • 1 TL Koriandersamen (gemahlen oder gemörsert)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 Tl frisch geriebener Ingwer
  • 2 TL süßes Currypulver
  • 1 Bund Jungzwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Kräutersalz und Pfeffer
  • 2-3 EL Speisestärke
  • eventuell noch etwas Wasser 

  • etwas Bratöl




Zubereitung


Ich habe die eingeweichten Bohnen geschält (geht bei selbst gekochten Bohnen recht leicht), damit sie sich besser zerdrücken lassen, das ist aber nicht unbedingt nötig.

Paprika entkernen und fein schneiden, Zwiebel fein würfeln, Pfefferoni entkernen (inkl. Scheidewände) und ganz klein schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und Koriandersamen darin kurz anrösten, dann Paprika, Zwiebel und Pfefferoni zugeben, pfeffern und schön weich dünsten. Gegen Ende Ingwer und Kurkuma zufügen und kurz mitdünsten.

Bohnen etwas zerdrücken oder zerstampfen und kräftig mit Kräutersalz würzen.
Jungzwiebeln in dünnen Scheiben schneiden und zu den Bohnen geben. Das gedünstete Gemüse zu den Bohnen geben, mit Currypulver würzen, die Speisestärke zugeben und alles zu einer festen Masse verkneten.

In einer Pfanne Bratöl erhitzen und aus der Bohnen-Gemüsemasse feste Laibchen formen. Diese dann auf beiden Seiten goldbraun braten.


Zu den Laibchen habe ich einen einfachen Dip aus Mandelmus, Leinöl, etwas Wasser, Thymian; Zitronensaft, Salz und Pfeffer gegessen.





Donnerstag, 10. Dezember 2015

Karottenpuffer mit Mandel-Kartoffelpüree

Es war mal wieder so einiges Gemüse zu verwerten - vor allem Karotten und Kartoffeln. Mir stand der Sinn ohnehin mal wieder nach einem Kartoffelpüree und so wurden es ganz einfache Karottenlaibchen mit Kartoffelpüree. Dieses allerdings mit selbst gemachter Mandelmilch, wodurch das Püree ein feines Mandelaroma bekam.



Zutaten für das Kartoffelpüree

  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 30 g vegane Butter
  • 250 g Mandelmilch
  • 1 kräftige Prise Muskatnuss (am besten frisch gerieben)
  • Salz


Zutaten für die Karottenpuffer

  • 1/2 kg Karotten
  • 1 Biozucchini
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Knobauchzehe
  • 150 g Kichererbsenmehl
  • 1 Prise Asafötida
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1 TL süßes Currypulver
  • Saft einer Biozitrone (optional auch etwas abgeriebene Schale davon)
  • optional etwas veganer Käse

  • Bratöl



Zubereitung des Pürees


Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In wenig Salzwasser im geschlossenen Topf weich kochen.
Die vegane Butter in einem kleinen Topf schmelzen und Muskatnuss kurz darin anrösten, Mandelmilch zufügen und kurz aufkochen.
Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind, das restliche Salzwasser wegschütten und die Kartoffeln zerstampfen oder mit dem Pürierstab pürieren. Die Mandelmilch einrühren und das Püree mit Salz abschmecken.



Zubereitung der Karottenpuffer (waren bei mir etwa 16 Stück)


Karotten putzen und fein reiben. Zucchini falls nötig entkernen und grob reiben. Knoblauchzehe fein schneiden oder pressen. Alle Zutaten miteinander verkneten. (Die Hälfte der Masse habe ich mit veganem Käse verknetet, da mein Freund das so liebt.)
In einer Bratpfanne das Bratfett erhitzen - Hitze dabei nicht zu stark aufdrehen, damit die Laibchen gleichmäßig knusprig werden.
Je ungefähr eine golfballgroße Menge der Masse etwas zusammenpressen und in die Pfanne geben. Mit einem Pfannenwender flach drücken, sodass sie nur mehr etwa 1-1,5 cm dick sind.
Die Laibchen auf beiden Seiten goldbraun braten.





Montag, 23. November 2015

Einfaches Champignon-Erdäpfel-Gröstl

Ich hatte noch einige Champignons zu verarbeiten und da ich keine große Lust auf ein aufwendiges Gericht hatte, landeten sie in einem Gröstl, zusammen mit Kartoffeln.


 

Zutaten

 

  • ca. 700 g kleine Erdäpfel / Kartofffeln
  • ca. 200 g braune Champignons
  • 2 mittelgroße Gemüsezwiebeln
  • 3-4 EL Rapsöl
  • 2 TL getrockneter Rosmarin
  • Kräutersalz




Zubereitung


Kartofffeln für ca. 15. min kochen, sodass sie schon etwas weich sind, aber noch schön kompakt. Anschließend schälen und in Scheiben schneiden.

Champignons putzen und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden.
Zwiebeln grob würfeln.

Gut die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen und die Champignonscheiben mit der Häfte des Rosmarins anrösten. Nach etwa 5 min die Hälfte der Zwiebelwürfel zugeben und alles leicht braun anbraten. Dann die Champignons aus der Pfanne geben und das restliche Öl, die zweite Hälfte Zwiebelstücke und den restlichen Rosmarin zugeben. Die Kartoffelscheiben zufügen, salzen und bei etwas stärkerer Hitze unter Rühren leicht knusprig braten. Die Champignons wieder zufügen und alles nochmal kurz braten.


Dienstag, 22. September 2015

Kohl/Wirsing mit Kartoffeln und Kokosflocken

Irgendwann im letzten Jahr habe ich auf dem Blog von Köstlich vegetarisch dieses unglaublich leckere und einfache Rezept entdeckt und seit dem schon oft gemacht. So nach und nach habe ich das eine oder andere verändert, aber im Grunde nur Kleinigkeiten, da die Kombination einfach unschlagbar ist.



Zutaten


  • 1 Kohl/Wirsing mit ca. 800 g
  • etwa 700 g festkochende Kartoffeln - bei mir mussten es natürlich Heurige sein
  • 2 kleine rote Zwiebeln 
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL vegane Butter
  • 1 TL Harissa 
  • 100 ml Wasser
  • 2 TL süßes Currypulver
  • 100 g Kokosflocken / Kokoraspeln
  • Salz und Pfeffer
  • 100 ml Leinöl




Zubereitung


Kartoffeln ca. 20 min. in Salzwasser kochen, etwas auskühlen lassen und dann schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Kohl/Wirsing putzen, vierteln und den Strunk rausschneiden. Den Kohl in ca. 5 mm breite Streifen schneiden und diese gegebenfalls nochmal durchschneiden.
Zwiebeln und Knoblauch fein schneiden.

In einem großen Topf die vegane Butter schmelzen und die Zwiebeln und den Knoblauch zusammen mit dem Harissa glasig dünsten.
Kohlstreifen zugeben und mit etwa der Hälfte des Currypulvers und dem Wasser im zugedeckten Topf ca. 20 min. dünsten.

Dann die Kartoffelstücke und die Kokosflocken zugeben, sowie das restliche Currypulver. Mit Salz und Pfeffer würzen und von der Herdplatte nehmen.
Wenn das Ganze nicht mehr heiß ist, das Leinöl einrühren und sofort servieren.



Mittwoch, 9. September 2015

Zwetschkenpudding

Mein Schatz hat mir aus Kärnten wiedermal Zwetschken mitgebracht. Da einige davon schon dringend weg mussten, habe ich lange überlegt, was ich denn damit außer Kuchen oder dergleichen machen könnte. (Denn davon hat mein Schatz nach jedem Besuch in Kärnten mehr als genug.) Eine Internetrecherche brachte mich schlussendlich auf die Idee doch einfach Pudding mit den Zwetschken zu machen. Da kommt die leichte Säure dieses Obstes wunderbar durch. Wer es lieber süßer mag, gibt einfach mehr Zucker rein.



Zutaten


  • 1/2 kg Zwetschken / Zwetschgen
  • 40 g Birkenzucker (oder anderer)
  • 250 ml Mandelmilch
  • 1 Prise Kardamom
  • 1 Prise Zimt
  • 35 g Maisstärke
  • 1/2 TL gemahlene Vanille




Zubereitung


Zwetschken waschen, halbieren und entkernen. Mit dem Zucker, dem Kardamom, dem Zimt und dem Großteil der Mandelmilch (etwa 6 EL davon zur Seite stellen) aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Anschließend alles fein pürieren.
Die Maisstärke mit den 6 EL Mandelmilch gut verrühren. Zwetschken wieder zum Köcheln bringen und die Stärkemischung einrühren. Unter ständigem Rühren 1-2 Minuten einköcheln und dann erst die Vanille zugeben. Anschließend sofort in Gläser abfüllen. Was nicht sofort gegessen wird, in Einmachgläser abfüllen, verschließen und kurz am Kopf stellen. Dann wieder richtig drehen - so hält sich der Pudding im Kühlschrank einige Zeit.