Posts mit dem Label Bohnen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bohnen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 19. Februar 2016

Einfache Champignon-Bohnen-Laibchen

Beim Gang durch die Gemüseabteilung hat mich mal wieder eine Packung Bio-Cremechampignons angelacht. So kam spontan die Lust mal wieder Champignon-Bohnen-Laibchen zu machen. Diesmal mit Kidneybohnen. Ich liebe diese Laibchen einfach in allerlei Varianten! :-)



Zutaten für 14-16 Laibchen/Buletten


  • 250 g Cremechampignons (braune Champignons)
  • 2 mittelgroße gelbe Zwiebeln
  • 2 EL ÖL
  • 2 TL Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 2 mittelgroße mehlige Kartoffeln
  • 2 Gläser / Dosen Kidneybohnen 
  • 4-5 EL grobes Kamutmehl - alternativ Speisestärke
  • Kräutersalz
  • Bratöl




Zubereitung


Die Champignons putzen und in Würfel schneiden. Zwieblen fein schneiden. Öl in einer Pfanne erwärmen und darin die Champignons bei mittlerer Hitze ein paar Minuten schmoren. Dann Zwiebeln, Rosmarin, Salz und Pfeffer zufügen und so lange schmoren, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.

Kidneybohnen kurz abwaschen und dann mit einer Gabel oder einem Stampfer etwas zerdrücken.
Champignon-Masse zugeben und das Mehl oder die Speisestärke einkneten. Mit Kräutersalz abschmecken.
Mit den Händen zuerst Kugeln formen und diese dann zu Laibchen drücken. Eventuell vorher etwas von dem groben Kamutmehl auf die Arbeitsfläche streuen.

Das Bratöl in einer Pfanne erhitzen und darin die Laibchen auf beiden Seiten leicht knusprig braten.


Ich habe wiedermal ein Mandel-Kartoffelpüree dazu gemacht und das Ganze dann mit Petersilie bestreut.

 



Donnerstag, 7. Januar 2016

Curry-Bohnen-Laibchen

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr habt die Feiertage schön verbracht und seid gut ins neue Jahre gerutscht.
Ich wünsche euch jedenfalls ein Schönes neues Jahr!

Da ich die letzten zwei Wochen auf Familienbesuch war, war Blogpause angesagt und so kommt erst heute mein nächster Post, denn es gab einige weiße Riesenbohnen zu verwerten und da sie nicht viel Eigengeschmack haben, habe ich sie mit viel Würze zu Laibchen verarbeitet.




Zutaten für etwa etwa 20 Stück



  • ca. 900 g eingeweichte und gekochte weiße Riesenbohnen (entspricht etwa 360 g getrockneten)
  • 1 große gelbe Zwiebel
  • 1 grüne Paprika
  • 2 kleine Pfefferoni
  • 1 TL Koriandersamen (gemahlen oder gemörsert)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 Tl frisch geriebener Ingwer
  • 2 TL süßes Currypulver
  • 1 Bund Jungzwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Kräutersalz und Pfeffer
  • 2-3 EL Speisestärke
  • eventuell noch etwas Wasser 

  • etwas Bratöl




Zubereitung


Ich habe die eingeweichten Bohnen geschält (geht bei selbst gekochten Bohnen recht leicht), damit sie sich besser zerdrücken lassen, das ist aber nicht unbedingt nötig.

Paprika entkernen und fein schneiden, Zwiebel fein würfeln, Pfefferoni entkernen (inkl. Scheidewände) und ganz klein schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und Koriandersamen darin kurz anrösten, dann Paprika, Zwiebel und Pfefferoni zugeben, pfeffern und schön weich dünsten. Gegen Ende Ingwer und Kurkuma zufügen und kurz mitdünsten.

Bohnen etwas zerdrücken oder zerstampfen und kräftig mit Kräutersalz würzen.
Jungzwiebeln in dünnen Scheiben schneiden und zu den Bohnen geben. Das gedünstete Gemüse zu den Bohnen geben, mit Currypulver würzen, die Speisestärke zugeben und alles zu einer festen Masse verkneten.

In einer Pfanne Bratöl erhitzen und aus der Bohnen-Gemüsemasse feste Laibchen formen. Diese dann auf beiden Seiten goldbraun braten.


Zu den Laibchen habe ich einen einfachen Dip aus Mandelmus, Leinöl, etwas Wasser, Thymian; Zitronensaft, Salz und Pfeffer gegessen.





Donnerstag, 24. September 2015

Bunte Laibchen mit Süßkartoffelpüree

Die Lust auf Laibchen mit Bohnen und Champignons hat mich mal wieder gepackt und da es im Supermarkt auch wieder Süßkartoffeln gab, habe ich noch ein Püree dazu gemacht.




Zutaten

 
  • 2 große Süßkartoffeln (bei mir waren es etwas über 700 g)
  • 200 g Cremechampignons
  • 2 EL Rapsöl
  • 1/2 EL getrockneter Rosmarin
  • 1 Bund Jungzwiebeln
  • Salz und Pfeffer
  • ca. 100 g Mais
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 TL süßes Currypulver
  • 1 El Speisestärke
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 EL vegane Butter
  • 1 kräftige Prise frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz



Zubereitung


Die Süßkartoffeln ungeschätl in heißem Salzwasser 20-25 min gar kochen.

Champignon putzen und klein würfeln, größer Jungzwiebeln in kleine Stücke schneiden, kleine einfach nur in Ringe.
Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Champignonwürfel zugeben. Großzügig pfeffern und für ca. 5 min. anbraten. Rosmarin und Jungzwiebeln einrühren und das Ganze salzen.

Kidneybohnen abtropfen lassen und mit kaltem Wasser abspülen. Mit den Händen oder mithilfe einer Gabel zerdrücken.
Ein großes Stück (bei mir warens ca. 150 g) von einer der gar gekochten Süßkartoffeln abschneiden, schälen und ebenfalls zerdrücken.

Mais zu den Champignons geben und mit Currypulver würzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Inhalt in eine Schüssel leeren. Zerdrückte Kidneybohnen und das zerdrückte Stück Süßkartoffel. Alles gut mischen und mit Salz, Pfeffer und Currygewürz abschmecken. Speisestärke einrühren und die Masse zu Kugeln formen.

In einer Pfanne Bratöl erhitzen und die Kugeln mit Hilfe eines Pfannenwenders darin etwas flach drücken. Auf beiden Seiten leicht knusprig braten.
Die restlichen Süßkartoffeln schälen und fein stampfen. Vegane Butter und Muskatnuss in einen kleinen Topf geben und schmelzen. Mandelmilch zugeben, salzen und erwärmen. Diese Mischung dann zu den gestampften Süßkartoffeln geben und gut verrühren. Mit Salz abschmecken.




Sonntag, 6. September 2015

Eintopf mit schwarzen Bohnen und Auberginen

Auf meinem Balkon waren dermaßen vielen kleine Auberginen reif, dass ich sie dringend verkochen musste. Da auch schwarze Bohnen auf ihre Verwendung warteten wurde es ein würziger Eintopf auf Tomatenbasis. 



Zutaten


  • 200 g getrocknete schwarze Bohnen (entspricht 400 g eingeweichten und gekochten)
  • 2 große Melanzani / Auberginen (bei mir waren es 7 kleine)
  • optional noch 2 große Fleischtomaten
  • 1 gelbe Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 rote Pfefferoni oder eine kleine rote Chili
  • 2 EL Speiseöl
  • 1 Flasche Tomaten-Passata
  • Käutersalz
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Berbere (oder einfach mehr Garam Masala nehmen)
  • optional noch 1/2 TL Ras-El-Hanout
  • Salz und Pfeffer
  • Saft und abgeriebene Schale einer halben Salzzitrone (Ich habe mich da meiner Salzzitronen bedient. Wie man diese macht, habe ich mal in diesem Rezept beschrieben.)
  • etwa 1 EL Ahornsirup




Zubereitung


Bohnen mind. 5 h einweichen und anschließend etwa 45 min. im nicht gesalzenen Wasser kochen.

Melanzani in Würfel schneiden und diese ein wenige mit Kräutersalz würzen.
Tomaten und Zwiebel in kleine Stück schneiden. Knoblauch und Pfefferoni fein schneiden.

Öl in einem großen Topf erwärmen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer , Pfefferoni und das Garam Masala (und Berbere) zugeben und das Gemüse glasig dünsten.
Tomaten und Auberginenwürfel zugeben und etwa 5 min. bei mittelstarker Hitze schmoren lassen.
Passata zugeben und mit Kräutersalz, Salz und Pfeffer etwas würzen. Das Ganze nun etwas 15 min. im geschlossenen Topf leicht köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
Bohnen zugeben, Zitronensaft und Zitronenschale ebenfalls und auch etwas Ahornsirup. Topf wieder zudecken und alles weitere 15 min. bei geringer Hitze köcheln lassen.
Am Ende das Ras-El-Hanout zufügen und mit Süße und Gewürzen abschmecken.

Dazu gab es bei mir feinen Naturbasmatireis. Den mache ich meisten so wie bei diesem Gemüsewok-Rezept.




Freitag, 29. Mai 2015

Burrito mit Bohnen-Pilz-Füllung

Ich hatte noch ein paar Champignons zu verwerten und gleichzeitig großen Appetit auf Burritos. Die im Supermarkt erhältlichen Weizenfladen sagen mir aber nicht sehr zu, daher wollte ich mich schon lange mal an einer eigenen Variante probieren. Beim Durchblättern von Sebastian Copiens neuem Buch, das ich zum Rezensieren bekommen habe, habe ich auch ein passendes Rezept gefunden - das musste natürlich probiert werden.


 

Zutaten für etwa 8 Stück

  • 360 g Dinkelmehl
  • 20 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Bratöl
  • ca. 170 ml heißes Wasser
  • 2 TL Salz

für die Füllung
  • ca. 300 g Kartoffeln
  • 250 g Champignons
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 TL edelsüßer Paprika
  • 1/2 EL getrockneter Oregano
  • Kräutersalz
  • Salz und Pfeffer
  • Rapsöl


 

Zubereitung


Für die Tortillas das Mehl mit der Stärke, dem Backpulver und dem Salz vermischen und mit dem Öl und dem Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen in acht gleich große Portionen aufteilen, zu Kugeln formen und für 10-15 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Die Kartoffeln in Salzwasser ca. 20 min. weich kochen. Anschließend schälen und in Würfel schneiden.

Champignons putzen (nicht waschen!) und in Würfel schneiden. Zwiebeln fein schneiden. Kidneybohnen abtropfen lassen und waschen, bis sie nicht mehr schäumen.

In einem Topf das Rapsöl erwärmen und die Champignons zugeben. Etwas pfeffern und leicht anrösten. Dann die Zwiebeln samt Chili und Paprikapulver beigeben und glasig dünsten.
Kartoffeln und Kidneybohnen einrühren und etwas mit Kräutersalz würzen.
Die Dosentomaten in der Dose schon etwas zerschneiden und dann ebenfalls in den Topf geben. Tomatenmark hinzugeben und das Ganze mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken.


Eine beschichtete Pfanne erhitzen und währenddessen die Teigkugeln zu ca. 1,5 mm dicken Fladen ausrollen. Diese beidseitig in der Pfanne kurz anbraten, sodass sie etwas braun werden - darauf achten, dass sie nicht anbrennen. Wenn sie fertig sind, die Tortillas in ein angefeuchtetes Tuch schlagen um sie warm und elastisch zu halten.


Die Füllung mittig auf die Tortillas geben und diese zum Burrito einschlagen. Ich habe bei meinen Burritos mit einem Zahnstocher etwas geschummelt, da sie sich nicht so gut "wrappen" lassen, wie die gekauften Tortillas.

Sonntag, 22. Februar 2015

Basilikum-Aufstrich mit Dinkel-Kamut-Minispitz

Von meinem "Schwiegervater" habe ich ganz schön viele weiße Riesenbohnen bekommen und die gilt es zu verarbeiten.
Da sie nicht viel Eigengeschmack haben, hab ich sie diesmal mit ordentlich viel Basilikum in den Mixer gesteckt und einen einfachen, aber leckeren Aufstrich gemacht.


 

Zutaten für den Aufstrich

  • 150 g getrocknete weiße Bohnen (entspricht ca. 520 g eingeweichten und gekochten)
  • eine gute Hand voll Basilikum mitsamt den Stängeln (Ich habe fast einen ganzen Topf Basilikum genovese abgeerntet.)
  • 2-3 TL Knoblauchpaste (oder 2-3 Knoblauchzehen und Salz)
  • 200 ml Olivenöl
  • 250 ml kaltes Wasser
  • Saft einer halben Zitrone


Zubereitung des Aufstrichs


Einfach alle Zutaten pürieren bis sie einen cremigen Aufstrich ergeben. Gegebenfalls etwas weniger oder mehr Wasser zugeben.



Zutaten für 8 Dinkel-Kamut-Spitzchen

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Kamutmehl
  • 1/2 Packung Trockengerm (Trockenhefe)
  • 1/4 TL Rohrohrzucker
  • ca. 150 ml lauwaremes Wasser
  • 1 EL geschrotete Goldleinsamen
  • 1/2 TL gemahlener Kümmel
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Sonnenblumenöl


 

Zubereitung des Dinkel-Kamut-Spitzchens


Mehle in einer Schüssel vermischen und eine Mulde in der Mitte formen. Trockengerm und Zucker einfüllen und mit etwas lauwarmen Wasser aufgießen.
Dann Leinsamen, Kümmel und Koriander zugeben und mit dem Wasser zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Wasser dabei aber nur nach und nach einfüllen, damit die richtige Teigkonsistenz auch sicher erreicht wird.
Schüssel mit einem Tuch abdecken und etwa 40 min. gehen lassen.
Dann Salz und Sonnenblumenöl einkneten.

Teig ausrollen, zusammenfalten, wieder mit dem Nudelholz drüberrollen, zusammenfalten,... Durch dieses Falten werden die Hefebakterien besser verteilt. Nach dem Falten den Teig zu einer Rolle formen und in 8 gleich große Teile schneiden.
Jedes Teil zu einer Kugel formen und entweder gleich zu Brötchen ziehen oder, so wie ich, einfache Spitze daraus formen.
Ich habe dafür einfach die Kugeln so platt gewalzt und gezogen, dass sie ein schlampiges Dreieck ergaben. Diese habe ich dann einfach vom breiten Ende eingerollt.

Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit einen Tuch abdecken und nochmal etwa 15 min. gehen lassen. In der Zwischenzeit das Backrohr auf 200°C Umluft vorheizen.
Das Gebäck mit etwas lauwarmen Wasser bepinseln und mit geschrotetem Leinsamen bestreuen.
Die Minispitze dann für 12-15 min. backen.


Wer sich wundert, dass auf dem Foto nur mehr sieben Spitzchen zu sehen sind - mein Freund wollte einfach unbedingt eines frisch aus dem Ofen.
Da ich total auf frisches Gebäck stehe, habe ich nur eine kleine Menge von den Brötchen gemacht, wer aber gleich genug zu dieser Menge Aufstrich haben möchte, kann gleich die doppelte Menge machen.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Bohnen-Paprikaeintopf mit Knoblauch-Naan und Brokkoli

Wieder ein Rezept mit Bohnen.... 
Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich dereit etwas süchtig nach Bohnen und da habe ich morgens einfach meine restlichen Augenbohnen und einen Teil der schwarzen Bohnen eingeweicht und mir im Laufe des Tages überlegt, was ich denn daraus kochen könnte.
Inspiriert von diversen Rezepten wurde es dann ein Eintopf. Da mir das aber dann doch etwas zu eintönig war, gab es noch Knoblauch-Naan und gekochten Brokkoli dazu.




 





















Zutaten


für den Eintopf
  • 100 g Augenbohnen
  • 100 g schwarze Bohnen (oder auch nur Augenbohnen)
  • 2 El Olivenöl
  • 2-3  Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Kurkukuma
  • 1 TL Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 TL Ras El Hanout 
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 1 EL dunkles Mandelmus
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 4-5 EL Tomatenmark
  • 150 ml Wasser
  • Saft und Schalenabrieb einer viertel Salzzitrone (Wie man diese macht, steht unten bei diesem Rezept.) - Alternativ kann auch einfach eine normale Zitrone verwendet werden.


für das Naan
  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Sojajoghurt
  • 120 ml Mandelmilch
  • 1 TL Kokosblütenzucker (oder Rohrohrzucker)
  • 1,5 TL Trockenhefe
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 EL vegane Butter

  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 4 EL vegane Butter

für den Brokkoli
  • 1 Brokkoli
  • Salzwasser

 


 




















Zubereitung


Eintopf

Für den Eintopf müssen die Bohnen wieder 12 h eingeweicht und eine gute Stunde (unbedingt ohne Salz), oder mit Natron nur etwa 45 min., gekocht werden. 

Zwiebel und Knoblauf fein schneiden, Paprika entkernen, in Streifen und diese dann noch 1-2 x durch schneiden.
Olivenöl in einem großen Topf erwärmen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Paprika und die Gewürze außer das Ras El Hanout zufügen und 5-10 min. schmoren lassen.
Tomaten zufügen und beim Umrühren etwas zerdrücken. Dann die Bohnen, das Tomatenmark und das Wasser einrühren und mit Oregano, Ras El Hanout und Salzitrone abschmecken.


Naan

Für das Naan die zimmerwarme Mandelmilch mit der Hefe und dem Zucker verrühren und mit dem Mehl, dem Backpulver dem Sojajoghurt und dem Salz zu einem homogenen Teig verkneten. Eventuell noch etwas Mandelmilch zufügen.
Den Teig zu einer Kugel formen und mit der zerlassenen Butter einstreichen. Abdecken und für etwa eine Stunde im Warmen gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter zerlassen und die Knoblauchzehen dazupressen.

Den Teig dann nochmals kräftig durchkneten und in 8 Stücke teilen. (Wer das Naan größer mag, macht einfach weniger Stücke.) Diese dann zu flachen Fladen formen.

Eine beschichtete Pfanne (besser ist eine Gußeisenpfanne) ohne Fett erhitzen und jede Flade darin auf beiden Seiten 1-2 min. rösten bis sich braune Flecken bilden. Anschließend jedes Naan auf beiden Seiten mit der Knoblauchbutter bestreichen. In Alufolie einschlagen um das Naan warm zu halten.


Brokkoli

Den Brokkoli einfach in Röschen zerteilen und in Salzwasser bissfest kochen. Dann mit kaltem Wasser kurz abschrecken, damit der Brokkoli schön grün bleibt.


Ist alles fertig - anrichten und genießen!

Freitag, 5. Dezember 2014

Schwarze Champignonlaibchen

Ich liebe Hülsenfrüchte und derzeit habe ich irgendwie besondere Lust auf Bohnen. 
Da ich beim Einkauf im Bioladen wieder auf braune Champignons gestoßen bin, musste ich zuschlagen. Ich könnte sie ja mal mit schwarzen Bohnen probieren, dachte ich mir, und so machte ich mich am nächsten Tag daran.
Morgens die Bohnen eingeweicht und abends dann gekocht. Die schwarzen Bohnen zusammen mit den Gewürzen ergeben mit den Champignons eine süße, leicht scharfe, saftige Masse. 
Wie ich die Aromen der orientalischen Gewürze liebe! 


 






















Zutaten für 12-14 Laibchen


  • ca. 250 g getrocknete schwarze Bohnen (entspricht ca. 480 g gekochten)
  • ca. 350 g braune Champigons
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL vegane Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL gemahlene Chili oder Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Koriandersamen, gemahlen oder gemörstert
  • 1-2 TL Berbere (eine wunderbare süß-scharfe Gewürzmischung)
  • 1 große Kartoffel
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL MyEy Eygelb - oder eine kräftige Prise Kala Namak
  • 2 EL Kichererbsenmehl
  • Bratöl



 





















Zubereitung


Die getrockneten Bohnen müssen etwa 12 h eingeweicht und anschließend 60-90 min. gekocht werden. Mit einem TL Natron im Kochwasser (keinesfalls salzen) verkürzt sich die Kochzeit erheblich.

Kartoffel etwa 20 min. in Salzwasser weich kochen, schälen und dann in kleine Stücke schneiden.
Champignons putzen und klein würfeln. Zwiebeln klein würfeln und Knoblauchzehen pressen oder ganz fein schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch in veganer Butter glasig dünsten. Paprika, Chili, Koriander und etwas Berbere zufügen, dann die Champignonwürfel einrühren. Pfeffern und salzen und 5-10 min. bei mittlerer Hitze schmoren lassen.

Die ausgekühlten Bohnen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, die Champignonmischung unterrühren und mit Berbere würzen. Dann die Kartoffelwürfel, die Petersilie, das Eygelb und das Kichererbsenmehl zumischen und zu einer kompakten Masse verkneten. Abschmecken und gegebenfalls etwas nachwürzen.

In einer Pfanne (am besten Gußeisen oder eine beschichtete Pfanne) etwas Bratöl erhitzen.
Aus der Masse Laibchen formen und auf beiden Seiten knusprig braten.


Da die Laibchen relcht saftig sind, braucht es nicht unbedingt einen Dip dazu. Ich habe sie einfach mit etwas Salat genossen.