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Montag, 1. August 2016

Ribisel-Schaumschnitte

Die Standlerin in der Nähe meiner Wohnung hatte kürzlich auch frische heimische Ribiseln, da musste ich einfach zuschlagen! Denn schon seit langem hatte ich Lust vegane Ribisel-Schaumschnitten zu machen. Das war dank MyEy auch wirklich einfach und ist echt gut geworden. :-)



Zutaten für ein normalgroßes Blech


für den Teig
  • 350 g Mehl (bei mir wars eine Mischunge aus Dinkel- und Dinkelvollkornmehl)
  • 160 g Staubzucker (Ich habe wieder Rohrohrzucker in der elektrischen Kaffeemühle gemahlen.)
  • 18 g Weinsteinbackpulver
  • 15 g Vanillezucker
  • 80 g Öl (hab Kokosöl genommen)
  • 300 ml Mandelmilch

  • 700-800 g Ribiseln


für die Schaumschicht
  • 200 ml Wasser
  • 40 g MyEy Eyweiß
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Staubzucker
  • 1 Prise Natron
  • 4 g Guarkernmehl 




Zubereitung

 
Am besten mit dem Schaum beginnen, da habe ich mich ein wenig an dem Rezept aus "Wir backen vegan" orientiert.
Dafür am besten in einem eher schlanken Gefäß das MyEy Pulver mit dem Wasser und dem Salz aufschlagen, dann Natron und den Zucker langsam zugeben und währendessen immer wieder schlagen. Damit es leichter geht, habe ich die Masse in einem hohen Gefäß mal leicht schaumig geschlagen und dann alles in eine große Schüssel umgelehrt, damit die Masse auch genug Platz hat, ordentlich schaumig zu werden.
Dann das Guarkernmehl einschlagen und die Masse kühl stellen.

Das Backrohr auf 180°C (oder 160°C Umluft) vorheizen und ein Backblech befetten und bemehlen.

Für den Teig Mehl, Staubzucker, Weinsteinbackpulver und Vanillezucker vermischen und dann Öl und Mandelmilch einrühren bis ein homogener Teig entsteht.  
Teig am Backblech verstreichen und für etwas 15 min. backen.

Die Ribiseln auf den vorgebackenen Teig streuen und dann den Schaum darauf verstreichen.
Wieder ins Backrohr geben - diesmal auf der obersten Schiene, und weitere 10-15 min. backen.





Sonntag, 24. Juli 2016

Marillenkuchen mit Mandelkruste

Bei der Standlerin in der Nähe meiner Wohnung gab es kürzlich heimische Marillen zu kaufen. Da musste ich natürlich zuschlagen. Was lag da näher, als mit der kleinen Menge einen Kuchen zu machen :-)



Zutaten

  • 250 g Mehl (bei mir wie immer Dinkelmehl)
  • 15 g Weinsteinbackpulver
  • 180 g Zucker (am besten Rohrohrzucker)
  • 250 ml Mandelmilch
  • 120 ml Kokosöl
  • 1/2 kg Marillen/Aprikosen

  • 20 g Zucker
  • 40 g Hafercuisine
  • 100 g Mandelblättchen




Zubereitung


Mehl, Backpulver und Zucker miteinander vermischen und dann Mandelmilch und Kokosöl einrühren. Alles zu einem homogenen Teig rühren und dann in eine befettete und am Boden mit Backpapier belegte Springform geben.
Die Marillen halbieren und entkernen und auf den Teig legen.

Den Zucker mit der Hafercuisine aufkochen und dann die Mandelblättchen einrühren. Die Masse dann auf den Marillen verteilen.

Den Kuchen für 40-45 min. bei 160°C Heißluft backen. (Wer keinen Heißluft-Ofen hat, heizt den Ofen auf 180°C vor und bäckt bei dieser Temperatur gleich lange.)




Donnerstag, 11. Februar 2016

Schoko-Bananen-Schnitte - ein veganisiertes Rezept meiner Kindheit

Diese Schnitte hat es des Öfteren bei meiner Tante gegeben und da wir Kinder es alle gerne mochten, hat es auch meine Mutter immer mal wieder gemacht. Mit den Jahren wurde es dann Tradition, dass es eine etwas abgewandelte Form davon (mit halbierten Bananen  - als Schokobananen) immer zu Silvester gab. 
Den letzten Jahreswechsel nahm ich zum Anlass, dass ich diese Schokobananen einfach mit veganem Biskuit und Mandelmilch-Pudding machte. Das ist wirklich gut gelungen und so musste ich einfach auch mal wieder die einfachen Bananenschnitten machen. 

Leider war ich aber diesmal etwas zu ungeduldig und habe das Biskuit nicht gut auskühlen lassen, bevor der Pudding drauf kam - so wurde es leider wieder etwas zusammengedrückt. Aber geschmeckt hat es trotzdem.



Zutaten für ein kleines Blech

für das Biskuit
  • 170 g Zucker (Ich habe hier Rohrohrzucker und Birkenzucker vermischt)
  • 10 g Vanillezucker
  • 230 g Mehl (Bei mir war es wieder Dinkelmehl)
  • 8 g Weinsteinbackpulver
  • 6 EL ÖL (Ich habe Rapsöl und diverse Nussöle vermischt.)
  • 250 ml Wasser 

für den Pudding
  • 650 ml Mandelmilch
  • 60 g Zucker
  • 1 1/2 Packungen Bourbon-Vanillepuddingpulver 

außerdem
  • ca. 4 Bananen in dicke Scheiben geschnitten
  • 80 g vegane Butter
  • 200 g Zartbitterkuvertüre




Zubereitung


Für das Biskuit Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker vermischen und dann mit einem Mixer mit Schneebesen nach und nach Öl und Wasser einrühren. Teig schön luftig schlagen und dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech gießen.
Bei 160°C Umluft oder 180°C Ober-/Unterhitze 25-30 min. goldbraun backen.



Teig gut auskühlen lassen und dann die Puddingmasse anrühren.
Dafür einfach ca. 200 ml der Mandelmilch mit dem Puddingpulver und dem Zucker verrühren und die restliche Mandelmilch aufkochen. Die Puddingmasse dann in die köchelnde Milch einrühren. Unter ständigem Rühren kurz köcheln, bis die Masse leicht anzudicken beginnt. Dann zur Seite stellen und ein wenig abkühlen lassen.


Pudding auf dem Biskuit verteilen und darauf die Bananenscheiben schön eng legen.


Wenn der Pudding ausgekühlt ist, kann die Schokoglasur darüber. Für diese wird einfach die vegane Butter mit der klein gestückelten Kuvertüre bei sehr geringer Temperatur in einem kleinen Topf geschmolzen.






Sonntag, 18. Oktober 2015

Sellerie-Apfelsuppe mit kandierten Walnüssen

Meine liebe "Schwiegermutter" hat mir beim letzten Besuch ein paar Knollen ihres unglaublich guten Knollenselleries mitgegeben. Im Gegensatz zum Stangensellerie liebe ich dieses würzige Gemüse. Deshalb habe ich mich mal an den Versuch einer Suppe gemacht. 
Da ich auch einige saure Äpfel aus Kärnten bekommen habe, kam auch einer davon in die Suppe. 



Zutaten

  • 1 große gelbe Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Knollensellerie (meiner woh im Ganzen gute 700 g)
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Apfel (am besten wirklich zu einer sauren Sorte greifen)
  • 2-3 EL Öl (Ich habe Sesamöl genommen.)
  • 250 ml Mandelmilch
  • 350 ml heißes Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühenpulver (am besten eines ohne jegliche Geschmacksverstärker)
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Petersilie
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 1 kleine Hand voll Walnusshälften



Zubereitung


Zwiebel würfeln, Knoblauch und Ingwer in feine Scheiben schneiden. Knollensellerie und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Apfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden.

In einem großen Topf das Öl erwärmen und die Zwiebel mit Knoblauch und Ingwer glasig dünsten. Die Hitze etwas stärker drehen und die Selleriewürfel zugeben. Am besten unter gelegentlichem Rühren leicht anbräunen. Dann Kartoffeln zugeben und nach ca. 5 min. die Apfelstücke. Mandelmilch, Wasser und Gemüsebrühe einrühren und etwas salzen und pfeffern. Bei mittlerer Hitze ca. 20 min. im geschlossenem Topf köcheln.

In der Zwischenzeit den Zucker in einer beschichteten Pfanne langsam schmelzen und die Walnusshälften zugeben. Nach kurzer Zeit die Nüsse umdrehen und auf der anderen Seite leicht rösten. Dann die Walnusshälften einzeln herausnehmen (Vorsicht: sehr heiß!) und auf ein Backpapier legen.

Die Suppe nach dem Kochen pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend mit den Nüssen garniert anrichten.




Donnerstag, 24. September 2015

Bunte Laibchen mit Süßkartoffelpüree

Die Lust auf Laibchen mit Bohnen und Champignons hat mich mal wieder gepackt und da es im Supermarkt auch wieder Süßkartoffeln gab, habe ich noch ein Püree dazu gemacht.




Zutaten

 
  • 2 große Süßkartoffeln (bei mir waren es etwas über 700 g)
  • 200 g Cremechampignons
  • 2 EL Rapsöl
  • 1/2 EL getrockneter Rosmarin
  • 1 Bund Jungzwiebeln
  • Salz und Pfeffer
  • ca. 100 g Mais
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 TL süßes Currypulver
  • 1 El Speisestärke
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 EL vegane Butter
  • 1 kräftige Prise frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz



Zubereitung


Die Süßkartoffeln ungeschätl in heißem Salzwasser 20-25 min gar kochen.

Champignon putzen und klein würfeln, größer Jungzwiebeln in kleine Stücke schneiden, kleine einfach nur in Ringe.
Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Champignonwürfel zugeben. Großzügig pfeffern und für ca. 5 min. anbraten. Rosmarin und Jungzwiebeln einrühren und das Ganze salzen.

Kidneybohnen abtropfen lassen und mit kaltem Wasser abspülen. Mit den Händen oder mithilfe einer Gabel zerdrücken.
Ein großes Stück (bei mir warens ca. 150 g) von einer der gar gekochten Süßkartoffeln abschneiden, schälen und ebenfalls zerdrücken.

Mais zu den Champignons geben und mit Currypulver würzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Inhalt in eine Schüssel leeren. Zerdrückte Kidneybohnen und das zerdrückte Stück Süßkartoffel. Alles gut mischen und mit Salz, Pfeffer und Currygewürz abschmecken. Speisestärke einrühren und die Masse zu Kugeln formen.

In einer Pfanne Bratöl erhitzen und die Kugeln mit Hilfe eines Pfannenwenders darin etwas flach drücken. Auf beiden Seiten leicht knusprig braten.
Die restlichen Süßkartoffeln schälen und fein stampfen. Vegane Butter und Muskatnuss in einen kleinen Topf geben und schmelzen. Mandelmilch zugeben, salzen und erwärmen. Diese Mischung dann zu den gestampften Süßkartoffeln geben und gut verrühren. Mit Salz abschmecken.




Freitag, 18. September 2015

Apfeltarte mit kandierten Mandeln

Ich liebe süßes Gebäck mit sauren Äpfeln. Dank meines Freundes habe ich derzeit einige davon zur Verfügung und ich kann mich wunderbar austoben. Etwa ein halbes Kilo davon fand für dieses leckere Kuchenrezept Verwendung.




Zutaten

  • 150 g Dinkelmehl
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 10 g Weinstein-Backpulver 
  • 1 Prise Salz
  • 50 g gepoppter Amaranth
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Chai-Küsschen (von Sonnentor, oder ähnliches)
  • 180 g Zucker (Ich habe Birkenzucker verwendet.)
  • abgeriebene Schale und Saft einer Biozitrone
  • 100 g Kokosöl
  • 250 ml Mandelmilch
  • eine kleine reife Banane
  • 1/2 kg saure Äpfel 

  • 40 g Mandeln
  • 40 g Zucker (Dafür habe ich Rohrohrzucker verwendet.)




 

Zubereitung


Mehle mit dem Backpulver vermischen. Salz, Zimt, Chaiküsschen und gepoppten Amaranth zugeben, dann den Zucker einrühren.

Banane fein pürieren. (Da ich meine Mandelmilch immer selbst mache, habe ich die Banane einfach mit blanchierten Mandeln und Wasser in den Mixer gegeben.)
Zitronenschale, Kokosöl, Banane und Mandelmilch vermischen und nach und nach unter die Mehlmischung rühren.

Backrohr auf 180° Umluft aufheizen und eine Quicheform (alternativ eine große Springform) mit Fett ausstreichen. Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.

Den Teig in der Quicheform gleichmäßig verteilen und die Apfelscheiben darauf legen. Die Äpfel anschließend mit dem Zitronensaft beträufeln.
Kuchen für ca. 30 min. bei 180°C Umluft backen.


In der Zwischenzeit die Mandeln in grobe Stück schneiden und einen Bogen Backpapier bereit legen. Die 40 g Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen (Hitze nicht zu stark aufdrehen!). Mandelstücke einrühren und den Herd ausschalten. Die Mandelstücke nun sofort auf das Backpapier geben und mit einem Kochlöffeln möglichst gut verteilen. (Achtung wirklich heiß!) Auskühlen lassen und größere Stücke auseinanderbrechen.


Die kandierten Mandeln auf dem fertig gebackenen Kuchen verteilen und fertig ist der feine Apfelkuchen.




Dienstag, 18. August 2015

Marillenknödel mit Mandelbrösel

Ich habe nun wirklich schon lange keine Marillenknödel mehr gemacht. So lange schon nicht mehr, dass ich damals den Brandteig noch original nach meinem alten Schulkochbuch gemacht habe. Aber ein Ei kann man doch einfach auch weglassen, dachte ich mir, und so gab es die Marillenknödel in veganer Version.
Semmelbrösel habe ich aber so gut wie nie zu Hause und ich wollte auch nicht extra welche kaufen. Mandeln hingegen haben wir haufenweise, und so habe ich einfach welche gemahlen und damit die Brösel ersetzt.



Die Mandelbrösel sind mir etwas dunkel geworden, da ich sie gerne etwas knuspriger wollte. Auf den Fotos wirken sie leider noch dunkler als sie in Wirklichkeit waren.


Zutaten für 16-18 Knödel


  • 40 g vegane Butter
  • 3/8 l Mandelmilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker (Ich nehme da immer Birkenzucker.)
  • 250 g Dinkelmehl

  • 16-18 Marillen / Aprikosen

  • ca. 150 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Zucker
  • 1 kräftige Prise Zimt



Zubereitung


Die Mandelmilch mit der veganen Butter, dem Salz und dem Zucker aufkochen und dann die Hitze zurückdrehen. Das Mehl zugeben und mit einem Kochlöffel so lange kräftig rühren, bis sich der Teig vom Topf löst.
Teig aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen.

In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen.

Teig zu einer Rolle formen. Etwas vom Teig abschneiden und flach drücken (aber nicht zu dünn) und je eine Marille mit dem Teig ummanteln. In den Händen schön glatt rollen, dass dann beim Kochen nichts aufplatzt.

Knödel ca. 10 min. im heißen Salzwasser kochen.

In der Zwischenzeit die Mandeln mit dem Zucker und dem Zimt in einer beschichteten Pfanne etwas anrösten.

Die Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser geben und in den Mandelbröseln rollen.