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Sonntag, 2. Oktober 2016

Süß-scharfe-Wraps

Ich hatte schon seit längerem Appetit auf Wraps (für die ich generell eine Vorliebe habe) und da ich auch Süßkartoffeln liebe, waren diese ein wesentlicher Bestandteil der Füllung. Auf meinem Balkon sind derzeit aber auch noch einige reife Paprikas und Chilis und so kam natürlich auch etwas davon rein. Da ich die Soße auch so gut finde und ich 1/2 kg Süßkartoffeln hatte, habe ich gleich mehr gemacht, für euch habe ich allerdings die Mengenangaben halbiert, dann sollte sich das als Füllung für eine Packung Tortillas ausgehen.



Zutaten

  • 2-3 Paprika (Ich habe meine Sweet Choclate (braun) und meine Sweet Bite Ophelia (orange) verwendet
  • 1-2 Chilis
  • ca. 50 g Lauch / Porree
  • gut 100 g Champignons (Ich bevorzuge braune, da sie aromatischer sind.)
  • ca. 1/2 EL frischer Rosmarin, grob gehackt
  • ca. 250 g Süßkartoffeln
  • etwa 150 g frische Fisolen
  • 100 g Mais
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 1-2 TL Harissa (alternativ Chilipaste)
  • etwas Bratöl und etwas vegane Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL edelsüßer Paprika

  • eine Packung Tortillas
  • ein paar Salatblätter





Zubereitung 


Fisolen waschen und die Stängel abschneiden; in mundgerechte Stücke schneiden. Einen großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und darin die Fisolen kurz kochen. Dann rausschöpfen und mit kaltem Wasser abbrausen. Im einem Sieb abtropfen lassen und zur Seite stellen.
Das Wasser noch im Topf lassen und darin die Süßkartoffel 15-20 min weich kochen.

In der Zwischenzeit in einem großen Topf das Bratöl erwärmen. Die Paprika und die Chilis putzen und das Kerngehäuse rausschneiden, Chilis fein und Paprika in Streifen und diese dann noch 2-3 durchschneiden. Lauch putzen und in Ringe schneiden.
Paprika und Chili im Bratöl schmoren lassen, bis sie etwas weich sind und dann den Lauch zugeben. Etwas Harissa dazu und dann die geschälten Tomaten und das Tomatenmark dazugießen und das Paprikapulver einstreuen. Die Tomaten mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken.
Ein paar Minuten köcheln lassen und dann den Mais zugeben.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. In einem weiteren Topf etwas vegane Butter schmelzen und darin die Champignonscheiben mit dem Rosmarin und ordentlich Pfeffer weich dünsten.

Die weich gekochten Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Diese zu der Soße geben und ein paar Minuten köcheln lassen. Fisolen dazu und dann die Champignons und alles bei geringer Hitze am Herd weiterköcheln lassen.
Die Soße mit Salz, Pfeffer und Harissa abschmecken.

Auf jede Tortilla ein großes Salatblatt legen und darauf 2-3 EL Soße klecksen. Dann ein Ende einschlagen und die Seiten einrollen.




Donnerstag, 7. Januar 2016

Curry-Bohnen-Laibchen

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr habt die Feiertage schön verbracht und seid gut ins neue Jahre gerutscht.
Ich wünsche euch jedenfalls ein Schönes neues Jahr!

Da ich die letzten zwei Wochen auf Familienbesuch war, war Blogpause angesagt und so kommt erst heute mein nächster Post, denn es gab einige weiße Riesenbohnen zu verwerten und da sie nicht viel Eigengeschmack haben, habe ich sie mit viel Würze zu Laibchen verarbeitet.




Zutaten für etwa etwa 20 Stück



  • ca. 900 g eingeweichte und gekochte weiße Riesenbohnen (entspricht etwa 360 g getrockneten)
  • 1 große gelbe Zwiebel
  • 1 grüne Paprika
  • 2 kleine Pfefferoni
  • 1 TL Koriandersamen (gemahlen oder gemörsert)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 Tl frisch geriebener Ingwer
  • 2 TL süßes Currypulver
  • 1 Bund Jungzwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Kräutersalz und Pfeffer
  • 2-3 EL Speisestärke
  • eventuell noch etwas Wasser 

  • etwas Bratöl




Zubereitung


Ich habe die eingeweichten Bohnen geschält (geht bei selbst gekochten Bohnen recht leicht), damit sie sich besser zerdrücken lassen, das ist aber nicht unbedingt nötig.

Paprika entkernen und fein schneiden, Zwiebel fein würfeln, Pfefferoni entkernen (inkl. Scheidewände) und ganz klein schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und Koriandersamen darin kurz anrösten, dann Paprika, Zwiebel und Pfefferoni zugeben, pfeffern und schön weich dünsten. Gegen Ende Ingwer und Kurkuma zufügen und kurz mitdünsten.

Bohnen etwas zerdrücken oder zerstampfen und kräftig mit Kräutersalz würzen.
Jungzwiebeln in dünnen Scheiben schneiden und zu den Bohnen geben. Das gedünstete Gemüse zu den Bohnen geben, mit Currypulver würzen, die Speisestärke zugeben und alles zu einer festen Masse verkneten.

In einer Pfanne Bratöl erhitzen und aus der Bohnen-Gemüsemasse feste Laibchen formen. Diese dann auf beiden Seiten goldbraun braten.


Zu den Laibchen habe ich einen einfachen Dip aus Mandelmus, Leinöl, etwas Wasser, Thymian; Zitronensaft, Salz und Pfeffer gegessen.





Donnerstag, 8. Oktober 2015

Gemüsepizza mit ofengeschmorten Paprika

Mein Freund liebt Pizza und auch ich hatte mal wieder Lust darauf - also habe ich mal wieder Pizzateig gemacht, diesen kurz rasten lassen und mich dann ans Belegen mit allerlei Gemüse und Champignons gemacht.
Für den Pizzateig wäre es ja ideal ihn 2-3 Tage vor Verwendung zuzubereiten und dann im Kühlschrank ruhen zu lassen, aber das schaffe ich leider so gut wie nie. ;-)




Zutaten für 1 Blech


für den Teig
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Packung Trockengerm / Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1/2 EL getrockneter Rosmarin
  • 3 El Olivenöl
  • 200 ml lauwarmes Wasser

für den Belag
  • 300 g Passata
  • 3-4 EL Tomatenmark
  • 1 TL Knoblauchsalz  (oder 2 gepresste Knoblauchzehen + Salz)
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • etwas frisches Basilikum, klein geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 100 g Cremechampignons / braune Champignons
  • 150 g Cocktailtomaten
  • ca. 30 g Lauch / Porree
  • ca. 100 g Maiskörner
  • etwas getrockneter Rosmarin
  • Kräutersalz
  • ev. noch ein paar Basilikumblätter 
  • ca. 70 g geriebener veganer Pizzakäse





Zubereitung


Für den Teig die Mehle mit dem Germ / der Hefe vermischen, Salz und Rosmarin zugeben und dann nach und nach das Öl und das lauwarme Wasser einkneten. (Für mich mach das meine Küchenmaschine perfekt.)
Teig zu einer Kugel formen (wenn das nicht schon die Küchenmaschine brav erledigt hat) und in die Schüssel zurücklegen. Schüssel mit einem Tuch abdecken und ca. 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Paprika halbieren und entkernen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (mit der Haut nach oben) und bei 180°C Heißluft  ca. 15 min. ins Backrohr geben.
Danach die Paprikahälften kurz mit kaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen. Die geschälte Paprika dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Für die Tomatensauce einfach Passata, Tomatenmark, Knoblauchsalz, Oregano und Basilikum gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Cremechampigons putzen und in 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. Lauch in Ringe schneiden. Tomaten halbieren.


Den Teig nun am Besten mit einer Teigrolle bereits etwas vorformen.
Ein Blech mit Backpapier belegen und den Teig darauf möglichst gleichmäßig in Form ziehen.
Tomatensauce auf dem Teig verteilen und darauf die Champignonscheiben legen. Paprikastücke und Lauch auf der Pizza verteilen, dann die Maiskörner. Am Schluß kommen die Tomatenhälften drauf. Dann die Pizza noch etwas mit getrocknetem Rosmarin berieseln und mit Kräutersalz und Pfeffer würzen und mit dem Käse bestreuen.


Pizza nun für 20-25 min bei 180°C Heißluft auf mittlerer Schiene backen. Fertige Pizza eventuell noch mit frischen Basilikumblättern garnieren und genießen.
(Mein Schatz hat dann auch gleich fast 2/3 der Pizza verputzt...)




Dienstag, 1. September 2015

Rollgerstensalat

In dem Lokal, von welchem ich mir gerne ab und zu mein Mittagessen hole, gab es vor einiger Zeit einen wirklich feinen Rollgerstensalat mit Paprika und Tomaten. Leider waren da allerdings die Paprika roh - so vertrage ich sie nicht so gut. Deshalb habe bei meiner Version die Paprika angedünstet. Außerdem kamen bei mir noch Karotten in den Salat.
Wenn meine Paprikapflanze endlich wieder reife Früchte für mich hat, wird es diesen Salat sicher wieder geben - aber dann in einer größeren Menge, damit auch noch was für das Büromittagessen übrig bleibt. ;-)


Im Hintergrund ist übrigens meine Sweet Chocolate Paprikapflanze zu sehen, die nach der ersten Ernte noch mal so richtig angeschoben hat beim Wachsen. Da hat sie sich jedenfalls den Versuch verdient, sie über den Winter zu bringen.



Zutaten


  • 200 g Rollgerste
  • 100 g Karotten
  • 1 rote Paprika (meine war/ist schokobraun - die Sweet Chocolate von Arche Noah)
  • 1 große Fleischtomate
  • 1 kleine rote Pfefferoni
  • 2-3 Jungzwiebeln
  • Saft und abgeriebene Schale einer Biozitrone
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1 Prise Cumin / Kreuzkümmel
  • Kräutersalz
  • Petersilie




Zubereitung



Die Rollgerste in einem Topf voll Salzwasser (oder Gemüsebrühe) für ca. 35 min. weich kochen und anschließend das überschüssige Wasser abgießen.

Karotten in der Zwischenzeit schälen und grob reiben. Tomate in kleine Stück schneiden. Paprika entkernen und in Streifen schneiden, diese dann noch 2-3 durchschneiden. Pfefferoni ebenfalls entkernen und ganz fein schneiden. Jungzwiebeln putzen und in Ringe schneiden.

In einer Pfanne etwas Öl erwärmen und darin die Paprika und die Pfefferoni leicht weich dünsten. Zum Schluß noch kurz die Frühlingszwiebeln hinzugeben und noch kurz mitdünsten.

Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchrühren. Mit Kräutersalz abschmecken und mit Petersilie garniert servieren.




Freitag, 21. August 2015

Zucchinireisküchlein an Paprika-Tomatensauce

Auf meinem Balkon sind seit einer Weile die ersten Paprika reif und da ich diese roh leider nicht vertrage, mussten sie verkocht werden. Die Paprikapflanze heißt übrigens "Sweet Chocolate" - die Früchte werden richtig schön schokobraun und sind besonders aromatisch. Perfekt für eine würzige Sauce - zusammen mit zwei Fleischtomaten, die auch gerade reif waren.
Irgendwas braucht es zu so einer Sauce natürlich auch dazu. Meine Wahl viel auf Risotto in etwas ungewöhliche Form gebracht - so lecker....




Zutaten


  • 1 kleine Zucchini (meine hatte etwa 240 g)
  • 1 gelbe Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 15 g vegane Butter
  • 230 g Arborioreis
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • ca. 60 ml Weißwein
  • 500 ml heiße Gemüsebrühe
  • 70 g geriebener veganer Pizzakäse
  • Kräutersalz

für die Paprika-Tomatensauce
  • 4 rote Paprika (Ich habe meine Braunen vom Balkon genommen.)
  • 2 große Fleischtomaten
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Ajvar
  • 150 ml Passata
  • Pfeffer und Salz
  • 1 TL getrockneter Oregano


  • Rapsöl zum Braten
  • etwa 100 g geriebene Mandeln zum Wälzen



Zubereitung


Zucchini fein reiben und in ein Sieb geben. Mit etwas Kräutersalz würzen und abtropfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein schneiden.
Vegane Butter in einem Topf erwärmen und darin die Zwiebelwürfel und den Knoblauch glasig dünsten. Reis zugeben und ca. 2 min. gelegentlich umrühren. Zitronensaft und Weißwein einrühren und einen Teil der Gemüsebrühe, sodass der Reis knapp bedeckt ist. Immer wieder Gemüsebrühe zugeben und einrühren. Wenn die ganze Brühe verkocht ist, den Pizzakäse einrühren und das Ganze vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Sauce vorbereiten.
Dafür die Parika entkernen und in kleine Stücke schneiden, Tomaten ebenfalls klein schneiden. Knoblauch fein schneiden.
Rapsöl in einer Pfanne erwärmen und darin den Knoblauch andünsten. Paprika zugeben und etwa 5 min. bei mittelstarker Hitze dünsten. Dann die Tomaten zugeben und nach ein paar Minuten das Ajvar und die Passata. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Sauce ca. 15 min. bei geringer Hitze schmoren lassen. Oregano einrühren und mit den Gewürzen abschmecken.

Backrohr auf 200°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Zucchini gut ausdrücken und mit dem Reis verrühren. Mit je einem gehäuften EL der Masse Bällchen formen und in den geriebenen Mandeln wälzen.

In einer Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und die Bällchen reinlegen - mit einem Pfannenwender leicht andrücken. Etwa 2 min. auf jeder Seite bei mittlerer Hitze braten.
Dann die Küchlein auf das Backblech legen und für ca. 15 min. bei 200°C backen.




Dienstag, 3. Februar 2015

Scharfe Paprika-Fenchel-Suppe

Ich hatte mal wieder Lust auf Paprikasuppe, am besten etwas scharf mit Ingwer und Chili- genau richtig um eine aufkeimende Erkältung abzuwehren. Da ich auch noch Fenchel im Kühlschrank hatte, kam auch dieser in die Suppe. Ich muss zugeben, dass sie mir schon sehr scharf wurde, da ich eine ganze, wenn auch kleine, Habanero verwendet habe. Aber ganz ehrlich, der geschwollene Hals war wenige Stunden später komplett weg.


 

Zutaten

  • Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 2-3 Schalotten
  • ca. 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 2 TL Knoblauchpaste (oder 2 Zehen frischer Knoblauch und Salz)
  • 1 kleine Chili (Wer es nicht so scharf mag, lässt die Chili einfach weg.)
  • 1 TL Harissa (leicht scharfe nordafrikanische Gewürzpaste)
  • 4 rote Paprikaschoten (Ich habe eine gelbe dabei gehabt.)
  • 1 Fenchel
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • ca. 150 g mehlige Kartoffeln
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 EL getrocknete Kräuter (Oregano und Thymian) 
  • ca. 1 l heißes Wasser
  • 1 Prise Kurkuma
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
  • eventuell noch etwas Reis- oder Hafercuisine


 

Zubereitung


Schalotten schälen und würfeln, Chili klein schneiden. Paprikaschoten entkernen und in Streifen schneiden, diese noch  ein- bis zweimal durchschneiden. Bem Fenchel den harten Strunk rausschneiden und den Rest in Stücke schneiden. Sellerie ebenfalls würfeln. Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden.

Öl in einem Topf erwärmen, Schalotten, Ingwer, Chili und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze ca. 2 min. anschwitzen. Dann Harissa, Paprika, Fenchel und Sellerie zugeben und ca. 5 min. unter Rühren dünsten. Anschließend die Kartoffelwürfel in den Topf geben, das Paprikapulver und die Kräuter und das Ganze mit heißem Wasser aufgießen. Bei mittlerer Hitze ca. 25 min. im abgedeckten Topf leicht köcheln. Dann Kurkuma und etwas Pfeffer zugeben.
Die Suppe nun fein pürieren und mit Kräutersalz abschmecken.

Mit Reis- oder Hafercuisine beträufelt anrichten.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Bohnen-Paprikaeintopf mit Knoblauch-Naan und Brokkoli

Wieder ein Rezept mit Bohnen.... 
Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich dereit etwas süchtig nach Bohnen und da habe ich morgens einfach meine restlichen Augenbohnen und einen Teil der schwarzen Bohnen eingeweicht und mir im Laufe des Tages überlegt, was ich denn daraus kochen könnte.
Inspiriert von diversen Rezepten wurde es dann ein Eintopf. Da mir das aber dann doch etwas zu eintönig war, gab es noch Knoblauch-Naan und gekochten Brokkoli dazu.




 





















Zutaten


für den Eintopf
  • 100 g Augenbohnen
  • 100 g schwarze Bohnen (oder auch nur Augenbohnen)
  • 2 El Olivenöl
  • 2-3  Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Kurkukuma
  • 1 TL Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 TL Ras El Hanout 
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 1 EL dunkles Mandelmus
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 4-5 EL Tomatenmark
  • 150 ml Wasser
  • Saft und Schalenabrieb einer viertel Salzzitrone (Wie man diese macht, steht unten bei diesem Rezept.) - Alternativ kann auch einfach eine normale Zitrone verwendet werden.


für das Naan
  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Sojajoghurt
  • 120 ml Mandelmilch
  • 1 TL Kokosblütenzucker (oder Rohrohrzucker)
  • 1,5 TL Trockenhefe
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 EL vegane Butter

  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 4 EL vegane Butter

für den Brokkoli
  • 1 Brokkoli
  • Salzwasser

 


 




















Zubereitung


Eintopf

Für den Eintopf müssen die Bohnen wieder 12 h eingeweicht und eine gute Stunde (unbedingt ohne Salz), oder mit Natron nur etwa 45 min., gekocht werden. 

Zwiebel und Knoblauf fein schneiden, Paprika entkernen, in Streifen und diese dann noch 1-2 x durch schneiden.
Olivenöl in einem großen Topf erwärmen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Paprika und die Gewürze außer das Ras El Hanout zufügen und 5-10 min. schmoren lassen.
Tomaten zufügen und beim Umrühren etwas zerdrücken. Dann die Bohnen, das Tomatenmark und das Wasser einrühren und mit Oregano, Ras El Hanout und Salzitrone abschmecken.


Naan

Für das Naan die zimmerwarme Mandelmilch mit der Hefe und dem Zucker verrühren und mit dem Mehl, dem Backpulver dem Sojajoghurt und dem Salz zu einem homogenen Teig verkneten. Eventuell noch etwas Mandelmilch zufügen.
Den Teig zu einer Kugel formen und mit der zerlassenen Butter einstreichen. Abdecken und für etwa eine Stunde im Warmen gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter zerlassen und die Knoblauchzehen dazupressen.

Den Teig dann nochmals kräftig durchkneten und in 8 Stücke teilen. (Wer das Naan größer mag, macht einfach weniger Stücke.) Diese dann zu flachen Fladen formen.

Eine beschichtete Pfanne (besser ist eine Gußeisenpfanne) ohne Fett erhitzen und jede Flade darin auf beiden Seiten 1-2 min. rösten bis sich braune Flecken bilden. Anschließend jedes Naan auf beiden Seiten mit der Knoblauchbutter bestreichen. In Alufolie einschlagen um das Naan warm zu halten.


Brokkoli

Den Brokkoli einfach in Röschen zerteilen und in Salzwasser bissfest kochen. Dann mit kaltem Wasser kurz abschrecken, damit der Brokkoli schön grün bleibt.


Ist alles fertig - anrichten und genießen!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Kokos-Linsen-Paprikasuppe

Vom Acker sind viele Paprika zu verkochen, und da ich wiedermal Lust auf Linsen hatte, wurden beide Zutaten zu einer köstlichen Suppe verarbeitet - diesmal wieder mit Kokosmilch.
























Zutaten

  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 TL schwarze Senfsamen
  • 1/4 TL Bockshornkleesamen
  • 1 große weiße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 TL Chilipaste (Ich bevorzuge jene von Arche.)
  • 1/2 TL Cumin/Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 4-5 Paprika (Ich habe vorwiegend Rote und ein paar spitze Hellgrüne verwendet.)
  • 2-3 Fleischtomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 200 g rote Linsen
  • 2 TL frischer Zitronensaft
  • 400 ml Kokosmilch
  • Salz


 




























Zubereitung


Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, Paprika und Tomaten in kleine Stücke schneiden.

Kokosöl in einem großen Topf erhitzen und die Senfkörner zufügen. Wenn diese zu poppen beginnen, die Hitze reduzieren und Bockshornkleesamen, Cumin, Kurkuma, Chilipaste, Ingwer, Knoblauch und Zwiebel einrühren. Kurz anschwitzen und dann gleich die Paprikastücke einrühren. Etwa 5 min. auf mittlerer Hitze anschwitzen und dann Tomaten, Tomatenmark, Garam Masala und Gemüsebrühe zufügen. Aufkochen und anschließend sofort die Hitze reduzieren und die roten Linsen samt Zitronensaft einrühren. Im geschlossenen Topf ca. 15. min. köcheln lassen.
Anschließend die Suppe kurz pürieren, die Kokosmilch einrühren und die Suppe mit Salz abschmecken.

Durch die Linsen wird die Suppe nicht homogen cremig, sondern es bleiben kleine Stückchen in der Suppe. Ich kann euch aber versprechen: Diese Suppe ist einfach köstlich!

Freitag, 19. September 2014

Einfaches Gemüsebulgur

Ein einfaches und schnelles Rezept - gut geeignet für gestresste Menschen, die aber trotzdem nicht auf frisches Essen verzichten wollen.
Im Grunde kann man an Gemüse reingeben was man will bzw. zu Hause hat. Lediglich die Tomaten und das Tomatenmark empfinde ich hier geschmacklich als Pflicht. Wichtig ist in jedem Fall, dass genug Würze in den Topf kommt. Und da kann ich absolut die Mischung empfehlen, die ich verwendet habe.


Zutaten

  • 200 g Bulgur
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Harissa
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Prise Cumin/Kreuzkümmel
  • 1 Prise süßes Currypulver (Ich verwende jenes von Sonnentor.)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Paprika
  • 2-3 Tomaten
  • etwas Kraut/Grünkohl oder ähnliches
  • 1 EL Tomatenmark 
  • ca. 700 ml Wasser
  • 2 Zweige frische Petersilie
  • Salz und Pfeffer
 

Zubereitung


Bulgur gut waschen und abtropfen lassen.  
Zwiebel in Würfel und Knoblauch fein schneiden. Paprika in kleine Stücke schneiden, Tomaten entfernen und ebenfalls in Stücke schneiden. Das Kraut in Streifen schneiden.
Wasser mit dem Tomatenmark vermischen. Petersilie fein hacken.

Olivenöl in einem Topf erwärmen, Zwiebel, Knoblauch, Harissa, Kurkuka, Cumin, Currypulver und etwas Salz zufügen. Kurz anschwitzen und Paprika zugeben. 2-3 Minuten unter gelegentlichem Rühren dünsten und das Kraut zugeben. Nochmal kurz schmoren lassen und Bulgur zugeben. Das Ganze 2-3 Minuten unter Rühren anschwitzen, die Tomaten zufügen und dann mit dem mit Tomatenmark angerührtem Wasser aufgießen. Zudecken und ca. 15 min. am Herd leicht köcheln lassen. Wenn das Wasser vollständig aufgesogen ist, das Bulgur mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie garniert servieren.

Freitag, 12. September 2014

Rote Paprikasuppe

Es ist wieder Paprikazeit! Am Acker werden die Paprika endlich nach und nach rot und bevor sie Opfer der Mäuse werden, habe ich gleich einen ordentlichen Schwung davon mitgenommen. Einen Teil davon habe ich zu einer roten Paprikasuppe verarbeitet.


Zutaten

  • 2 EL Rapsöl
  • 1/2 TL gelbe Senfsamen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 1 Messerspitze Kurkuma
  • 1 Messerspitze Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 Messerspitze Koriander
  • 1 Kartoffel
  • 5 rote Paprika
  • 1 EL süßes Paprikapulver
  • 1/2 EL scharfes Paprikapulver (Wer es schärfer mag, nimmt einfach mehr.)
  • 1 EL Oregano
  • 1/2 EL Thymian
  • 750 ml Wasser
  • 1 EL Tomatenmark
  • optional 100 ml Reiscuisine


 























Zubereitung


Zwiebel in kleine Würfel und Knoblauch fein schneiden. Kartoffel würfeln, Paprika entkernen und in Streifen schneiden, diese anschließend noch 1-2 mal durchschneiden.

Öl in einem großen Topf erwärmen und die Senfsamen zugeben. Diese ca. 2 min anrösten und anschließend Kurkuma, Cumin, Koriander, Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln und Paprikapulver einrühren. Zwiebel glasig dünsten und dann die Kartoffel-Würfel einrühren, salzen und unter Rühren einige Minuten anrösten. Dann die Paprika zufügen. Das Gemüse etwa 5 min. unter gelegentlichem Rühren andünsten und dann mit Wasser aufgießen. Tomatenmark und Kräuter zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 20 min. im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Vom Herd nehmen und Reiscuisine einrühren. Die Suppe pürieren und anrichten.