Sonntag, 19. Juni 2016

Dänemark - meine neue Liebe ;-)

Wie manche vielleicht von euch noch wissen, war ich ein paar Wochen im Urlaub und deshalb war auch Ruhe auf meinem Blog. Seit zwei Wochen bin ich nun wieder zurück und wäre so gerne noch in Dänemark!
Via Instagram habe ich ja immer mal wieder Bilder gepostet, aber die viel besseren Fotos sind eben nicht am Handy ;-)
Leider hat mich dann ein Virus etwas aufgehalten, weshalb die Bearbeitung der Bilder etwas länger gedauer hat. Denn die Reise war so wunderbar, so voller schöner Eindrücke, dass ich euch unbedingt ein bisschen was davon zeigen muss. Die Auswahl war wirklich nicht einfach :-)


Zunächst waren wir ein paar Tage in Hamburg - mein erster Besuch in dieser tollen Stadt, und ganz sicher nicht mein letzter. Übrigens gibt es bei der Touristeninfo hier sogar einen kleine Folder namens "Vegan Guide Hamburg". Vegan essen ist in dieser Stadt wirklich einfach!

Danach ging es noch weiter in den Norden und die Fähre brachte uns auf dänischen Boden - genauer auf die Insel Lolland






Von dort ging dann bald zur Insel Falster und von hier brachte uns die historische Fähre zur Insel Bogø. Diese liesen wir dann aber gleich hinter uns, denn uns zog es zu dem unglaublich idyllisch liegenden Campingplatz Ulvshale auf der Insel Møn. Unweit davon befindet sich die Vogelparadies-Insel Nyord.
Es war direkt eine Erhohlung wieder in hügeliger Landschaft zu sein, nach den sehr flachen Inseln Lolland und Falster ;-)
Die Bildauswahl ist bei Møn besonders schwierig, denn die kleine Insel ist einfach unglaublich vielfältig! Da war ich ganz sicher nicht zum letzten Mal!

"Vogelinsel" Nyord mit seinen Salzwiesen


 

Die beeindruckenden Kreidefelsen von Moens Klint



Fanjeford-Kirke mit beeindruckenden Elmelunde-Kalkmalereien

Das Doppel-Hügelgrab Klekkerdehoj
Übrigens ist es in den Hügelgräbern nicht nur sehr niedrig, sondern auch so kalt, dass Eis darin ist (das Weiße an den Wänden).



Der Abschied fiel uns wirklich schwer, aber Seenland hat uns recht schnell getröstet. Kopenhagen haben wir nur für einen Tag mit dem Fahrrad erkundet - ich war ja schonmal dort, und mein Vater war damit zufrieden alles nur von außen zu fotografieren.


Blick auf Stevns Klint von der zum Teil abgebrochenen Kirche

Am schönsten auf dieser großen Insel fanden wir beide eindeutig die Nordküste - der Radweg ist wirklich zu empfehlen!

Das Knud Rasmussen Haus in Hundested



Die Fahrt über die eindrucksvolle große Beltbrücke brachte uns auf die Insel Fyn. Für diese hatten wir leider kaum mehr Zeit und so haben wir uns auf das Schlosshighlight Egeskov konzentriert. Die Empfehlung des Reiseführers sich am besten einen ganzen Tag Zeit zu nehmen, kann ich uneingeschränkt weitergeben. Wir haben es mit einem halben Tag nicht mal annähernd geschafft alles anzusehen.

Schloss Egeskov auf der Insel Fyn


Auf Jütland angekommen ging es relativ zügig nach Aarhus, von wo aus es für mich wieder in die Heimat ging. :-(

Den Gamle By in Aarhus


Mittwoch, 11. Mai 2016

Rhabarber-Ministrudels

Bevor es für eine Weile ins Ausland geht habe ich noch einiges aus dem Kühlschrank zu verwerten. Da war auch noch eine Packung Yufkateig dabei und eine Packungen Topven/Qvark. Da ich Rhabarber liebe, wurde es dann einfach Ministrudels mit Rhabarber-Topven-Füllung


 

Zutaten

  • 1 Packung Yufka-/Filoteig (bei Tante Fanny sind 10 Blätter in der Packung)
  • ca. 40 g vegane Butter
  • 1/2 TL Kardamom
  • 1 Packung Topven/Qvark (250 g)
  • 1 Glas Rhabarberkompott (ca. 360 g)




Zubereitung


Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einem angefeuchteten Geschirrtuch ausrollen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Herd auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Vegane Butter schmelzen und mit dem Kardamom vermischen.
Topven/Qvark mit dem Rhabarberkompott verrühren.

Auf einer größeren Fläche ein Backpapier auflegen und eine Schicht Yufkateig darauf legen. Diese mit der Würzbutter bestreichen und eine weitere Teigschicht darauf legen. Diesen Vorgang noch drei mal wiederholen, bis fünf Schichten Yufkateig aufeinander liegen. Dann mit einem scharfen Messer den Teig in vier etwa gleich große Rechtecke schneiden und darauf einen guten Eßlöffel Fülle geben, dabei aber die Ränder und den vorderen Teil frei lassen, wie am Foto. Dann die seitlichen Ränder einklappen und von hinten einrollen. Die Ministrudels nicht fest verschließen, sondern oben nur sporadisch andrücken.

Mit den restlichen Teigblättern ebenso verfahren.



Die Ministrudels dann auf das Backblech geben und mit der restlichen Würzbutter bestreichen.

Bei 180°C 25-30 min. backen.



Dienstag, 3. Mai 2016

grüne Power mit Kohlrabisuppe ;-)

Kohlrabi waren eigentlich nie mein Lieblingsgemüse, aber als ich letztens im Bioladen war, haben mich die grünen Vitaminbomben so angelacht, dass ich einen mitgenommen habe. Der war so gut, dass ich beim Schneiden immer wieder genascht habe.


 

 

Zutaten für 2-3 Portionen


  • ein Kohlrabi (meiner hatte etwa 350 g) + plus ein paar Blätter
  • 2 kleine Schalotten
  • 1 Knobauchzehe
  • 2 EL vegane Butter oder Öl
  • 60 ml Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer 




Zubereitung

Kohlrabi schälen und in Würfel schneiden. Ein paar Blätter klein schneiden.
Schalotten und Knoblauch schälen und klein schneiden.

Vegane Butter in einem Top schmelzen und das Gemüse darin andünsten. Mit Weißwein ablöschen und ca. 5 min. köcheln lassen. Gemüsebrühe zugeben und ca. 20 min. bei mittlerer Hitze kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fein pürieren.
Eventuell mit ein paar Blattstreifen garniert anrichten.


Dienstag, 26. April 2016

Wieder da :-) - mit einem simplen Rezept für Zimt-Nuss-Schnecken

Nach Trennung, Wohnungssuche, Möbelsuche und Umzug habe ich nun endlich wieder die Ruhe und Muße um mich in der (neuen) Küche auszutoben. Die Zeit dafür hält sich aber leider immer noch in Grenzen - einfach "zuviel" Freizeit-Termine. ;-) Mal schauen, wann sich alles wieder ein wenig einpendeln wird. Wird wohl noch etwas dauern, denn bald geht es für ganze drei Wochen ins Ausland. :-)

Als ich aber letztens mal wieder beim Interspar war, musste ich mal wieder einen Tanty Fanny Plunderteig mitnehmen, da ich doch schon so lange mal meine eigenen Nuss-Schnecken machen möchte. Das geht ja mit fertigem Plunderteig wirklich einfach. :-)
Da ich Zimt liebe, kam natürlich auch eine große Portion davon dazu.




Zutaten

  • 1 Packung Plunderteig
  • etwas Agavensirup /Agavendicksaft
  • 1/2 Packung gemahlene Walnüsse
  • 1 Hand voll grob gehackte Walnüsse
  • 1-2 TL Zimt
  • 3-4 EL Staubzucker und etwas Wasser





Zubereitung


Backrohr nach Packungsangabe vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Einfach den Teig ausrollen, Agavendicksaft darauf verstreichen. Walnüsse mit dem Zimt vermischen und auf dem Teig verteilen, dabei aber an einer der kurzen Seite etwa 3 cm. frei lassen. Dann von der anderen kurzen Seite her einrollen. Vorsichtig ca. 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden und diese auf das Backblech legen.
Ca. 20. min. backen und dann etwas auskühlen lassen.
Staubzucker mit etwas Wasser zu einer streichfähigen Masse verrühren und mit einem Pinsel vorsichtig auf den Schnecken streichen.



Dienstag, 8. März 2016

Bananencreme-Torte

Als ich vor einigen Wochen beruflich in Frankfurt war, hat mich ein Café Besuch zu dieser Torte inspiriert. Der Teig ist ähnlich der der Schokomousse-Kirsch-Torte, die ich vor einiger Zeit gepostet habe - nur diesmal mit Haselnüssen und Wasser statt der Mandelmilch. Außerdem habe ich diesmal Alsan statt des Rapsöls genommen, da meine beste Freundin leider den Geschmack dieses Öls nicht mag. Die Torte sollte auch für sie ein Genuss sei und hochwertiges Sonnenblumenöl ist mir leider zu intensiv im Geschmack. Kokosöl hätte bei dieser Torte für mich nicht gepasst, also wurde es der Butterersatz...





Zutaten für eine 26er oder eine 28er Springform


für den Teig
  • 170 g Dinkelmehl
  • 130 g gemahlene Haselnüsse
  • 15 g Weinsteinbackpulver
  • 180 g Staubzucker (Ich mahle mir da Rohrohrzucker oder Birkenzucker einfach mit der elektrischen Kaffeemühle.)
  • 50 g Kakaopulver (fein gesiebt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlener Kardamom
  • 120 g sehr weiche vegane Butter (oder geschmacksneutrales Öl)
  • 230 ml kaltes Wasser


für die Creme
  • 5 Bananen
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Mandelmilch
  • 1/2 TL Agar Agar
  • 2 EL Zucker
  • 1-2 EL Agavendicksaft
  • 1 Packung veganer Topfen (Topven, Qvarck)




Zubereitung


Ein Springform vorbereiten: Boden mit Backpapier bespannen und die Ränder einfetten und eventuell noch bemehlen.
Backrohr auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehle mit dem Backpulver vermischen, dann die gemahlenen Nüsse, den Kakao, den Staubzucker das Salz und den Kardamom einrühren.
Die vegane Butter oder das Öl und das Wasser zugeben und alles zu einem leicht zähflüssigen Teig verarbeiten. (Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu klebrig.)
Den Teig nun in die Springform gießen und durch leichtes Klopfen gleichmäßig verteilen.
Für ca. 30 min. backen - dann am besten eine Stäbchenprobe machen (Bleibt Teig am Stäbchen kleben, das Ganze einfach noch kurz weiterbacken.).
Den Tortenboden anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Für die Creme einen Teil der Mandelmilch abnehmen und mit dem Vanillepuddingpulver und dem Zucker verrühren. In die restliche Mandelmilch das Agar Agar einrühren und diese Mischung zum Kochen bringen. Dann die Puddingmischung mit dem Schneebesen einrühren und bei geringerer Hitze für ca. 2 min. bei gelegentlichem Rühren weiterköcheln.
Den Pudding mit dem veganen Topven und den Bananen im Mixer zu einer feinen Creme pürieren und nach Belieben mit Agavendicksaft süßen.

Um den gänzlich ausgekühlten Tortenboden nun einen Tortenring spannen und diesen am besten innen mit Back- oder Butterbrotpapier auskleiden.
Die noch leicht warme Creme auf dem Tortenboden gießen und das Ganze für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die fertige Torte eventuell noch mit geraspelter Zartbitterkuvertüre bestreuen und den Tortenring vorsichtig entfernen.