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Dienstag, 14. Juli 2015

Gemüseernte am Balkon - mit Gemüsehirse gefüllte Zucchini

Nach einigen Tagen Abwesenheit, in der sich glücklicherweise ein lieber Freund um die Balkonpflanzen gekümmert hat, war die kleine Babyzucchini ganz schön groß geworden und musste dringend weg. Auch die erste Riesenfleischtomate war endlich reif und zudem auch schon die ersten Melanzani/Auberginen. Die Pfefferoni sind zwar noch nicht richtig rot, sondern eher kräftig orange, aber auch da musste die erste daran glauben.
Da die Zucchini eben schon so groß war, habe ich mir gleich gedacht, ich werde sie einfach aushöhlen und füllen, und da kam mir das ganze andere Gemüse grade recht.



Zutaten

  • etwas Rapsöl
  • 1 große oder 4 kleine Zucchini
  • 3-4 Jungzwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Pfefferoni
  • 1 TL frisch geriebener oder fein geschnittener Ingwer
  • 1 normale oder 2 kleine Auberginen
  • 1 große Fleischtomate oder ca. 4 normale Tomaten entkernt
  • 1 TL Ras El Hanout
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 EL mildes Ajvar
  • 1 EL Tomatenmark
  • Kräutersalz und Pfeffer
  • 100 g Hirse
  • 300-400 ml Gemüsebrühe
  • etwas frischen Thymian und Oregano 



Zubereitung


Zucchini längs halbieren und das Fruchfleisch raushöhlen, dabei aber stabile Wände übrig lassen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.
Jungzwiebeln klein und Knoblauch und Pfefferoni fein schneiden.
Aubergine(n) und Tomate(n) klein würfeln.

In einer großen Pfanne das Rapsöl erwärmen, Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer und Pfefferoni darin anschwitzen und dann die Auberginenwürfel zufügen; gut salzen und unter Rühren kräftig anschwitzen. Zucchinifruchtfleich und Tomatenstückchen einrühren und nochmal kurz dünsten. Ras El Hanout, Paprikapulver, Ajvar und Tomatenmark einrühren und das Ganze mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Die Hirse ca. 10 min. in der Gemüsebrühe weich kochen und dann unter das Gemüse rühren.

Das Backrohr auch 200°C Heißluft vorheizen und eine große Auflaufform am Boden mit etwas Gemüsebrühe bedecken.

Die ausgehöhlten Zucchini etwas salzen und dann die Gemüsehirse einfüllen.
Für etwa 15 min. backen und anschließend mit Thymian und Oregano garnieren.


Montag, 9. März 2015

Rote Qunioa-Hirse-Laibchen

Schon seit einer Weile wartet eine Packung rotes Quinoa auf die Verwendung. Eigentlich wollte ich es mit normalem Quinoa zu Laibchen verarbeiten, aber da ich doch keines mehr hatte, wurde das rote Quinoa stattdessem mit Hirse vermischt. Zusammen mit etwas Würze und Gemüse ergab das wirklich feine Laibchen.


 

Zutaten

  • 100 g rotes Quinoa
  • 100 g Hirse
  • 1 große Karotte
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Harissa (eine würzige nordafrikanische Paste)
  • Olivenöl
  • Kräutersalz und Pfeffer
  • ev. noch etwas Scharfmacher von Sonnentor
  • 2 gehäufte EL Speisestärke 
  • Bratöl



Zubereitung


Quinoa und Hirse ca. 15 min. in Salzwasser kochen. Etwa 2 1/2 mal soviel Wasser nehmen und am besten Kräutersalz verwenden.
Süßkartoffel ca. 15 min weich kochen, dann schälen und in kleine Stücke schneiden.
Karotte fein reiben.
Lauchstange vierteln und dann in "Ringe" schneiden. Knoblauch fein hacken oder pressen.

Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und den Lauch mit Harissa und Knoblauch darin dünsten. Dann die Süßkartoffel-Stückchen zugeben und etwa 10 min. bei geringer Hitze schmoren lassen.

Alle Zutaten bis auf das Bratöl miteinander vermengen und etwas auskühlen lassen. Dann gut durchkneten und Laibchen aus der Masse formen.
In einer Pfanne das Bratöl erhitzen und die Laibchen darin auf beiden Seiten knusprig braten.



Freitag, 22. August 2014

Karotten-Zucchini-Hirse-Laibchen mit Knoblauchdip

Ich liebe Gemüselaibchen. Sehr gerne esse ich sie auch in Form eines Burgers, mit selbst gemachten Burger Buns. Da diese aber doch viel Zeit zur Zubereitung benötigen, gibt's die Laibchen auch oft ohne Bun einfach mit Salat und Dip. Auch so sind sie lecker.
Für diese Laibchen habe ich mal wieder Karotten und Zucchini verarbeitet. Bei beiden mangelt es mir derzeit nicht an Nachschub ;-)
























Zutaten

  • ca. 250 g Karotten
  • ca. 300 g Zucchini
  • 1 rote Zwiebel
  • einen kleinen Bund Petersilie
  • etwas frischer Ingwer
  • 2-3 Stückchen getrocknete Tomaten
  • 1 TL Currypaste
  • etwas Zitronensaft (Ich habe mich meiner Salzzitronen bedient. Wie man diese macht, steht bei diesem Rezept.)
  • 200 g Hirseflocken oder gleich Hirsemehl (Wer die Laibchen saftiger haben möchte, nimmt einfach weniger. Dann kann es aber sein, dass sich keine schönen Laibchen damit machen lassen - egal, Hauptsache es schmeckt.)
  • 1-2 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 TL süßes Paprikapulver
  • 1 kräftige Prise Chilipulver
  • 1 Prise Asafoetida (optional)
  • 1 Prise Kala Namak (optional)
  • Salz und Pfeffer
  • Bratöl (High Oleic-Sonnenblumenöl) - zum Braten der Laibchen

  • ein Becher Sojajoghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz 
























Zubereitung

 

Karotten schälen und fein reiben, Zucchini grob. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken. Ingwer reiben oder ganz klein schneiden. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden.
All diese Zutaten mit der Currypaste und dem Zitronensaft vermengen.























Die Hirseflocken im Mixer zu Mehl vermahlen und mit den Gewürzen vermischen.























Die feuchten mit den trockenen Zutaten gut vermengen, kräftig durchkneten und möglichst dünne Laibchen daraus formen.

In einer Pfanne das Bratöl erhitzen - darauf achten, dass auch wirklich der ganze Boden der Pfanne bedeckt ist, sonst kleben die Laibchen an.
Darin nun die Laibchen bei mittelhoher Hitze auf beiden Seiten knusprig braten.

Wer weniger Mehl nehmen möchte, entnimmt einfach einen großzügigen EL von der Masse, klatscht das in die Pfanne und drückt es mit dem Pfannenwender schön flach. Das werden dann schön knusprige "Fladen".
























Für den Dip einfach Sojajoghurt mit fein geschnittenem Knoblauch und etwas Salz verrühren. Wer möchte, kann auch noch frische Kräuter hinzufügen.