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Donnerstag, 9. April 2015

Spinatravioli in feiner Tomatensauce

Ich mache sehr gerne Piroggen und andere Teigtaschen, daher habe ich mir vor einiger Zeit eine entsprechende Form aus Edelstahl besorgt. (Ich versuche das Plastik in der Küche nach und nach auszumisten.)
Da war es an der Zeit, dass ich diese Form mal ordentlich austeste und habe große Ravioli mit Spinatfüllung gemacht. Dazu gab es eine einfache aber fein würzige Tomatensauce.


 

Zutaten für die Ravioli

  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 50 ml Olivenöl
  • 170 ml Wasser

  • 3 EL Olivenöl
  • 600 g Spinat
  • 3 TL Knoblauchpaste (oder 4-5 Knoblauchzehen und Salz)
  • eine kräftige Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 100-150 ml Hafercuisine
  • 4-5 Stück getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 30-40 g Pinienkerne
  • Salz und Pfeffer

 

Zubereitung der Ravioli


Die Mehle und das Salz vermischen und nach und nach das Öl und das Wasser einkneten, bis ein fester, nicht klebriger Teig entsteht. (Bei Dinkelmehl ist es wichtig nicht zu lange zu kneten, da es sonst sehr klebrig wird.)
Teig dann für 20-30 min. rasten lassen.


Für die Füllung den Spinat klein schneiden. (Wer Tiefkühlspinat nimmt, hilft nach dem Auftauen im Topf einfach mit einem guten Pürierstab nach.) Getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden.

Pininenkerne in einer beschichteten Pfanne anrösten und anschließend grob hacken.
Olivenöl in einem Topf erwärmen und Knoblauch(paste) und Muskatnuss darin andünsten.
Spinat einrühren und unter Rühren warten bis er zusammengefallen oder aufgetaut ist.
Tomatenstücke einrühren und etwas pfeffern. Dann die Hafercuisine zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch kurz köcheln lassen.
Die Füllung etwas auskühlen lassen und dann die Pinienkerne unterrühren.


Teig dünn ausrollen und je nach Ravioliforn entweder gleich ausstechen oder nur die Ravioli markieren. Wer keine Form hat, sticht einfach Kreise aus und drückt dann die Ränder mit einer Gabel an.
Je nach Ravioliform (bei mir war es ein guter Esslöffel voll) etwas von der Füllung auf den Teig geben und zusammenfalten - Ränder gut andrücken.


Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Ravioli darin 6-8 min. kochen.




 

Zutaten für die Tomatensauce

  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 TL Knoblauchpaste oder 2-3 Knoblauchzehen und Salz
  • 3-4 Schalotten
  • 2 Dosen geschälte Tomaten
  • 50 ml Rotwein
  • Kräutersalz und Pfeffer
  • frisches Basilikum


Zubereitung der Tomatensauce


Schalotten (und Knoblauch) fein schneiden.
OIivenöl in einem Topf erwärmen und Knoblauch und Schalotten darin glasig dünsten. Pfeffern (und salzen) und die Tomaten zugeben. Diese mit einem Löffel etwas zerdrücken. Rotwein zugießen, mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken und im offenen Topf etwa 30 min. köcheln lassen.

Die Sauce dann mit dem Pürierstab grob pürieren und mit frischem Basilikum zu den Ravioli anrichten.

Freitag, 6. Februar 2015

Würziger Tempeh-Gemüse-Wok

Als ich vor einer Weile mit einer lieben Freundin wiedermal beim Maran vegan war, konnte ich nicht widerstehen und nahm eine Packung Tempeh mit. Meine Freundin hat mir schon so oft davon vorgeschwärmt, dass ich es auch probieren musste.
Da Tempeh, sowie Tofu, am besten scharf angebraten schmeckt, habe ich einfach ein "Wokgericht" damit gemacht. Und damit das Ganze auch richtig schön würzig wird, habe ich das Tempeh etwa eine Stunde in einer Marinade ziehen lassen.


 

Zutaten

 

für das Tempeh:

  • ca. 30 ml Sesamöl
  • ca. 20 ml geröstetes Sesamöl
  • 2-3 EL Sojacauce (am besten Tamari)
  • 1 TL Curry-Paste
  • 1 Packung Tempeh


für das Gemüse:

  • 1-2 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Curry-Paste
  • 2-3 Schalotten
  • 5-6 Karotten
  • 1 Brokkoli
  • 1 Packung TK-Zuckererbsen-Schoten (oder 2 Hand voll frische)
  • 1/2 Tl süßes Currypulver
  • 1-2 EL Sojasauce (am besten Tamari)


 

Zubereitung


Für die Marinade die Öle mit der Sojasauce und der Curry-Paste vermischen. Das Tempeh in dünne Scheiben (ca. 5 mm) schneiden, eventuell nochmal durchschneiden, und dann in die Marinade legen. Nach etwa einer halben Stunde ziehen die Scheiben umdrehen und weiter ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und grob schneiden. Knoblauchzehen schälen und fein schneiden. Karotten ebenfalls schälen und in etwa 4 mm dicke Scheiben schneiden. Brokkoli in Röschen zerteilen.

Wenn das Tempeh fertig gezogen hat, eine große Pfanne am Herd erwärmen und das Tempeh samt Marinade auf beiden Seiten knusprig braten. Achtung, durch die Marinade spritzt es, also besser eine Schürze anziehen. ;-)
Ist das Tempeh schön knusprig - aus der Pfanne geben und zur Seite stellen, den Rest der Marinade aber in der Pfanne lassen. Dann Ingwer, Knoblauch und Currypaste in der Pfanne kurz anrösten und Zwiebelstücke zugeben. Karotten und Brokkoli einrühren und nach ein paar Minuten dann die Zuckererbsen-Schoten. Das Gemüse mit dem Currypulver bestreuen, nochmal gut durchrühren und mit Sojacause abschmecken. Dann das Tempeh zugeben und das Ganze zugedeckt 5-10 min. bei mittlerer Hitze schmoren lassen.

Mit Reis servieren.



Sonntag, 1. Februar 2015

Köstlicher Auberginen-Tomaten-Auflauf

In der aktuellen "Köstlich Vegetarisch" habe ich ein Rezept entdeckt, dass ich unbedingt veganisieren wollte. Ich denke das ist mir auch ganz gut gelungen. Das müsst ihr einfach auch probieren!




 

Zutaten für ca. 2 Portionen

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chili, entkernt
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • ca. 200 ml Passata
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1/2 Kilo Auberginen / Melanzani
  • 1 TL Garam Masala (eine indische Gewürzmischung)
  • 150 g veganer Pizzakäse
  • 2 EL gehacktes Basilikum (frisch oder gefroren)


 

Zubereitung


Knoblauch und Chili fein schneiden. 3 EL Olivenöl in einem Topf erwärmen und Knoblauch, Chili und die geschälten Tomaten zugeben. Die Tomaten mit einem Löffel in Stücke zerdrücken und dann die Passata zugeben. Salzen und die Tomatenmasse für ca. 30 min bei mittlerer Hitze schmoren lassen (ohne Deckel). Nach dem Kochen dann das Basilikum einrühren.

Backrohr auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Auberginen gut waschen und den Strunk abschneiden, dann längs in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Diese auf das Backblech legen.
5-6 EL Olivenöl mit dem Garam Masala anrühren und dann auf die Auberginenscheiben streichen. Salzen und für ca. 20 min. ins Backrohr geben.

Währenddessen den Käse fein reiben.
Wenn die Auberginen fertig sind, die Ofentemperatur auf 150°C Umluft reduzieren.
Eine Auflaufform dünn mit der Tomatensauce bestreichen und eine Schicht Auberginen darauf legen. Darauf kommt ca. 1/3 der Tomatensauce und dann ca. 1/3 des Käses, darauf wieder eine Schicht Auberginen, wieder Tomatensauce und Käse. Auf die dritte Schicht Auberginenscheiben kommt der Rest der Tomatensauce und darauf der restliche Käse.
Den Auflauf für ca. 30 min bei 150°C Umluft backen.

Den fertigen Auflauf noch mit etwas Baslikum bestreuen und am besten mit frischem Salat servieren!

Montag, 10. November 2014

Kürbis-Karotten-Tomatenlasagne

Am Sonntag gönnte ich mir einen Tag Ruhe von der Umzieherei, die glücklicherweise nun dem Ende zugeht. 
Da ich schon seit Tagen Appetit auf Lasagne hatte, nutzte ich diese Gelegenheit natürlich ;-) 
Eine Kürbislasagne nach dem Rezept von Steffi Kochtrotz sollte es werden, aber ein Blick in die Küchenvorräte führte zu einer starken Abwandlung. 



Statt einer Béchamelsauce wird bei dieser Lasagne eine Sour Cream verwendet. Ich habe da etwa 1/4 der Cashews durch blanchierte Mandeln ersetzt, wodurch die Lasagne einen ganz feinen Geschmack nach Amaretto bekam. Klingt schräg, ich weiß - kann man sich irgendwie nicht vorstellen, dass das zu einer deftigen Lasagne passt. Aber probiert es mal!

Für euch habe ich die Mengenangaben halbiert, da ich, wie ihr unten sehen könnt, gleich eine sehr große Portion gemacht habe.


Zutaten

 

für die Sour Cream
  • 200 g Cashews (ev. ein paar Cashews durch blanchierte Mandeln ersetzen)
  • ca. 200 ml Wasser - eventuell etwas mehr
  • Saft einer Zitrone
  • etwas Weißweinessig
  • Salz

für das Kürbispüree
  • 1 kleiner Hokkaido (ca. 500 g)
  • 1 kleine Pastinake (muss nicht sein, aber gibt einen tollen Geschmack)
  • etwas vegane Butter oder Öl
  • eine Prise Muskatnuss
  • eine Prise Piment
  • etwas Wasser
  • ev. ein Schuss Weißwein
  • Salz und Pfeffer


für die Tomatensauce
  • Olivenöl
  • 1 gelbe Zwiebel 
  • 1 rote Zwiebel
  • ev. noch etwas Lauch / Porree
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • ca. 250 g Karotten
  • eine Dose geschälte Tomaten
  • ca. 250 ml Passata
  • ca. 2 EL Tomatenmark
  • ev. noch 1 EL Paprikamark
  • 1/2 EL süßes Paprikapulver
  • 1 Prise Chilipulver oder Chayennpfeffer
  • 1/2 EL Suppenpulver (Ich verwende dafür Selbstgemachtes mit Karotten, gelben Rüben, Knollensellerie, Paprika, Petersilie, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch und allerlei Gewürzen.)
  • 1 Schuss Weiß- oder Rotwein
  • Salz und Peffer
  • ca. 1 EL getrockneter Oregano

 Sonstiges
  • eine Packung Lasagneblätter (Ich verwende Dinkelvollkorn-Lasagneblätter.)
  • ca. 200 g veganer Käse, fein gerieben



 

Zubereitung


Für die Sour Cream sollten die Cashews ein paar Stunden eingeweicht werden.
Dann die Nüsse mit Wasser, Weißweinessig, Zitronensaft und Salz zu einer feinen Creme vermixen. Gut abschmecken und eventuell noch etwas Säure oder Salz zufügen. Die Creme sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein.

Für das Kürbispüree die Pastinake schälen und in Scheiben schneiden. Den Kürbis putzen (Hokkaido nicht schälen, nur die "Warzen" wegschneiden), entkernen und in Stücke schneiden.
Etwas vegane Butter oder Öl in einem Topf erwärmen und die Pastinakenscheiben und Kürbisstücke zufügen. Unter gelegentlichem Rühren ca. 5 min. schmoren lassen, dann den Wein und ca. zwei Minuten später etwas Wasser zufügen - das Gemüse sollte etwa zur Hälfte eingegossen werden. Die Gewürze zufügen und das Ganze im geschlossenen Topf etwa 20 min. köcheln lassen. Anschließend zu einem feinen Püree verarbeiten.

Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch in feine Stücke schneiden. Die Karotten schälen und in kleine Scheiben schneiden. Paprika entkernen und klein schneiden.
Etwas Olivenöl in einem großen Topf erwärmen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Karotten und Paprika zufügen und mit Paprikapulver und Chili würzen. Das Ganze für etwa 10 min. unter gelegentlichem Rühren schmoren lassen. Dann den Weißwein zugießen, Paprika- und Tomatenmark einrühren und mit Suppenpulver würzen. Die geschälten Tomaten in den Topf geben und einfach mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken, dadurch zerfallen sie in Stücke. Die Passata einrühren, salzen und pfeffern und die Sauce etwa 1/2 Stunde einkochen lassen - gerne auch mehr. Am Ende dann den Oregano zugeben.


Eine Auflaufform einfetten und als unterste Schicht dünn Tomatensauce auftragen. Diese mit Lasagneblättern bedecken und darauf wieder etwas Tomatensauce. Darauf kommt dünn eine Schicht Sour-Cream welche mit etwas geriebenen Käse bestreut wird.
Dann kommt wieder eine Schicht Lasagneblätter, die mit der Hälfte des Kürbispürees bedeckt wird. Darauf wieder etwas Sour Cream und geriebener Käse und wieder eine Schicht Lasagenblätter. Auf diese kommt wieder etwas Tomatensauce welche mit etwas Sour Cream bestrichen wird und etwas geriebener Käse.
Auf die nächste Schicht Lasagneblätter kommt wieder Kürbispüree, dann Sour Cream und geriebener Käse. Die letzte Schicht Lasagenblätter wird mit der restlichen Tomatensauce und der restlichen Sour Cream bedeckt. Als Abschluss noch kräftig geriebenen Käse auf die Lasagne.


Die Lasagne bei 160°C Umluft 50-60 min. backen - darauf achten, dass der Käse nicht anbrennt.

Je länger man der Lasagne Zeit lässt, umso besser wird sie.
Ich habe schon am Morgen die Cachews eingeweicht und nach einer Weile das Kürbispüree gekocht, dann in aller Ruhe die Tomatensauce zubereitet und diese etwa eine Stunde leicht vor sich hin köcheln lassen.
Dann habe ich zu schichten begonnen und die Lasagne mal eine Weile stehen lassen. Erst nach etwa zwei Stunden kam sie ins Backrohr. Nach dem Backen habe ich die Lasagne noch über eine Stunde im abgeschalteten Ofen gelassen. So konnte sie wunderbar durchziehen und ließ sich zudem besser aus der Form holen.
Außerdem war so die Gefahr verbannt, dass ich mir mal wieder den Mund mit einer zu heißen Lasagne verbrenne ;-)

Die fertige Lasagne habe ich dann mit etwas Babyspinat-Salat angerichtet.

 



Samstag, 25. Oktober 2014

Creme-Kohlsprossen mit Kartoffelschmarrn

Von meiner lieben "Schwiegermutter" habe ich eine riesen Portion Kohlsprossen, oder wie sie in Deutschland genannt werden - Rosenkohl, bekommen. 
Um ehrlich zu sein, mochte ich die früher überhaupt nicht, aber das lag wohl daran, dass ich sie immer nur einfach in Salzwasser gekocht bekam. Ich glaube, ich habe seit fast 10 Jahren keine Kohlsprossen mehr probiert. Da wars es wirklich an der Zeit mich mal wieder daran zu versuchen.
Zwar habe ich die Kohlsprossen auch zuerst in Salzwasser gekocht, aber dann in einer feinen Creme und gemeinsam mit Kartoffelschmarrn. So haben sie mir wirklich geschmeckt. :-)



Zutaten für etwa 4 Portionen


für den Kartoffenschmarrn
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • ca. 45 g vegane Butter
  • 2 TL gemahlener Kümmel - gerne auch mehr
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz


für die Creme-Kohlsprossen
  • ca. 600 g Kohlsprossen / Rosenkohl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss
  • ca. 25 g vegane Butter
  • 2 EL Speisestärke
  • 120 ml Gemüsebrühe (Ich habe dafür Selbstgemachte mit Gemüse vom Acker verwendet.)
  • 1 Packung Joya Finesse
  • Salz und Pfeffer


 

Zubereitung


Für den Kartoffelschmarrn die Kartoffeln etwa 20 min. in leicht gesalzenem Wasser kochen. Anschließend schälen und in Scheiben schneiden. Größere Kartoffeln besser vorher noch halbieren.
Die Zwiebeln fein schneiden.

In einer großen Pfanne die vegane Butter schmelzen und die Zwiebelwürfel gemeinsam mit einem Teil des Kümmels und einer Prise Muskatnuss glasig dünsten. Dann die Kartoffelscheiben zufügen, kräftig mit Salz und Kümmel würzen und noch etwas Muskatnuss hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren knusprig braten.


Für die Creme-Kohlsprossen zuerst einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.  Die Kohlsprossen am Strunk kreuzweise einschneiden, größere besser halbieren, und im Salzwasser etwa 12 min. kochen. Danach das Wasser abgießen und die Sprossen auskühlen lassen.
In einem Topf die vegane Butter schmelzen und die Zwiebeln mit einer Prise Muskatnuss glasig dünsten. Die Speisestärke einrühren und anschließend die Kohlsprossen. Mit Gemüsebrühe und Joya Finesse aufgießen, etwas salzen und pfeffern und unter Rühren kurz aufkochen. Dann sofort die Hitze reduzieren und etwa 3 min. köcheln lassen.

Die Creme-Kohlsprossen mit den Gewürzen nochmals abschmecken und gemeinsam mit dem Kartoffelschmarrn servieren.


Sonntag, 31. August 2014

Karotten-Spinat-Curry mit Würzmandeln

Das Rezept habe ich aus der aktuellen "Köstlich vegetarisch", darin heißt es allerdings "Möhren-Spinat-Wok mit würzigen Mandelkernen". Da ich es aber eher als Curry empfinde habe ich es umgenannt. Ich habe nur Kleinigkeiten am Rezept verändert. Unter anderem die Mengen auf etwa die Hälfte reduziert. Es ergibt aber meiner Meinung nach mehr als zwei Portionen.



























 Zutaten

  • 150 g Reis
  • 2-3 Kardamomkapseln
  • 3-4 Nelken
  • Salz
  • Wasser

  • 45 g Mandeln
  • 1 TL Kokosöl
  • 2 EL Shoyu (eine milde Sojasauce)

  • eine rote Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 EL frisch geriebener Ingwer
  • 250 g Karotten
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL Currypaste
  • 1 TL Chilipaste
  • 1 TL süßes Currypulver (Ich bevorzuge da jenes von Sonnentor.)
  • 350-400 g Spinat
  • 200 ml Kokosmilch (Achtet beim Kauf von Kokosmilch, dass möglichst nichts außer Kokos und Wasser in der Dose sind.)
  • 3 EL Shoyu

























Zubereitung


Da ich meist Parboiled Reis verwende und der etwa 25 min. braucht, fange ich bei Curry immer mit dem Reis an.
Dafür wasche ich den Reis und gebe ihn mit mind. doppelt soviel kochendem Wasser mit Salz, Nelken und Kardamomkapseln in einen Topf. Bei geringer Hitze lasse ich dann den Reis ca. 20 min. im geschlossenem Topf köcheln und lasse ihn dann noch einige Minuten auf der abgeschalteten Herdplatte ziehen.

Kokosöl in einer Pfanne erwärmen. Mandeln sehr grob hacken. Die Mandeln unter Rühren in der Pfanne anrösten. Den Herd abschalten und die Mandeln mit der Sojasauce ablöschen. Die Sojasauce muss gänzlich verkochen. Die Mandeln aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
Die sind echt lecker. Musste mich zusammenreißen, die nicht gleich zusammenzufuttern.

Knoblauch fein schneiden, Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Karotten stifteln (nicht zu dünn, damit sie etwas Biss behalten). Wenn frischer Spinat verwendet wird, diesen in feine Streifen schneiden.

Kokosöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, Knoblauch, Zwiebel, Karotten, Currypaste und Chilipaste zufügen und das Ganze etwa 5 min. dünsten. Dann den Spinat und etwas Shoyu einrühren. Deckel auf die Pfanne geben und das Gemüse weiterdünsten, bis der Spinat zusammenfällt oder aufgetaut ist. Dann die Kokosmilch, das Currypulver und die restliche Shoyu zufügen, Herd abschalten und das Ganze in der geschlossenen Pfanne noch etwas ziehen lassen.

Das Curry mit den Mandeln bestreuen und mit dem Reis anrichten. Köstlich, sag ich euch!


Mittwoch, 27. August 2014

vegane Gemüselasagne

Diese Lasagne war eine "kleine" Gemüseverwertungsaktion. Da ich soviel Gemüse hatte, wurden gleich zwei Lasagnen daraus. Für euch habe ich die Zutaten natürlich auf eine runtergerechnet.
Da ich mir diesmal wirklich Zeit für die Zubereitung gelassen habe, konnte alles schön durchziehen. Ich glaube vor allem deshalb ist die Lasagne diesmal besonders lecker geworden.


Zutaten

  • Olivenöl 
  • 1 TL Harissa
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen (Ich habe Knoblauchsalz - halb Salz, halb gepresster Knoblauch - verwendet.)
  • 1 Paprika
  • 2-3 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine / Melanzani
  • 4-5 Tomaten
  • 4-5 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikamark
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Rotwein (Es geht aber auch mit Weißwein.)
  • 1 EL Oregano
  • 2 EL Basilikum
  • 70-80 g vegane Butter
  • 1 Prise Muskatnuss (am besten frisch gerieben)
  • 60-70 g Mehl
  • 1 l Hafermilch (Wenn ihr die Hafermilch selbst macht und den Trester nicht raussiebt, braucht ihr gar kein Mehl zusätzlich.)
  • 4-5 EL Hefeflocken
  • 50 g geriebener veganer Pizzakäse (Ich bevorzuge da den violife.)
  • Salz und Pfeffer 
  • etwa 9 Lasagneblätter (Ich bevorzuge Dinkel-Vollkorn-Lasagneblätter.)





Zubereitung


Die Aubergine in Würfel schneiden und diese kräftig salzen, etwas pfeffern und mit Olivenöl beträufeln; zur Seite stellen.
























Zwiebeln und Knoblauch fein schneiden. Paprika in Streifen schneiden und diese noch 2 mal durchschneiden. Zucchini würfeln und die Karotten in etwa 3-4 mm dicke Scheiben schneiden. Die Tomaten vierteln und die Kerne entfernen, dann die Tomaten in kleinere Stücke schneiden.

Etwa 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erwärmen, 2/3 der Zwiebelstückchen, den Knoblauch, die Paprika und das Harissa zufügen und etwa 5 min. dünsten.
Die Karottenscheiben zugeben und kurz leicht anbraten, dann die Auberginenwürfel zufügen. Die Pfanne abdecken und das Ganze bei mittlerer Hitze einige Minuten ziehen lassen. Dann die Zucchinistücke einrühren, etwas salzen und pfeffern und weiterdünsten. Die Tomatenstücke zufügen und kurz andünsten. Das Tomatenmark, das Paprikamark, die Gemüsebrühe und den Wein einrühren und die Sauce für ein paar Minuten abgedeckt leicht köcheln lassen.
Die Herdplatte abschalten, Pfanne aber noch darauf stehen lassen. Die Kräuter zufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce zu Seite stellen.
(Je länger die Sauce ziehen kann, umso geschmackvoller wird sie.)

Für die Béchamelsauce die Butter in einem Topf zerlassen, Muskatnuss einrühren und die restlichen Zwiebelstückchen darin glasig dünsten. Das Mehl zufügen und gut verrühren. Dann die Milch unter ständigem Rühren zufügen. Die Sauce solange einkochen bis sie schön sämig ist und die Hefeflocken einrühren.

Eine Auflaufform einfetten und etwas Béchamelsauce am Boden verteilen. Lasganeblättter darauflegen und diese mit der Gemüsesauce bedecken. Ich bin da nochmal mit der Pfeffermühle drübergegangen. Darauf kommt wieder eine Schicht Béchamelsauce und eine Schicht Lasgneblätter. Auf die 2. Schicht Lasagneblätter kommt die restliche Gemüsesauce (Die habe ich wieder nachträglich gepfeffert.), welche wieder mit Béchamelsauce überzogen wird. Darauf kommt die letzte Lage Lasagneblätter. Als oberste Schicht kommt die restliche Béchamelsauce die noch mit geriebenen Käse bestreut wird.

Die Lasagne dann bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa eine Stunde backen. Wer es eilig hat, kann auch eine höhere Temperatur und eine kürzere Backzeit wählen, aber besser schmeckt die Lasagne definitiv, wenn man ihr Zeit lässt.

Hier noch ein Foto, der frisch gebackenen Lasgane. Die lässt sich bei weitem nicht so schön aus der Form holen.


Montag, 18. August 2014

Auberginen-Kichererbsen-"Tajine" mit Reis

Das Gericht ist frei nach einem Rezept von Attila Hildmann. Ich habe es meinen zur Verfügung stehenden Zutaten angepasst und nach meinem Geschmack gewürzt.


























Zutaten

  • Olivenöl
  • 1 Aubergine/Melanzani
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein Paprika (Ich habe da einen hellgrünen vom Acker genommen.)
  • eine große entkernte Tomate
  • ca. 150 g gekochte Kichererbsen
  • etwas getrocknete Tomaten (Menge nach Belieben.)
  • 1/2 TL Harissa
  • 250 ml Tomaten-Passata
  • 1/2 TL Cumin
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Thymian
  • 1/2 TL Ras El Hanout (marrokanische Gewürzmischung)
  • Salz und Pfeffer


Zubereitung


Wer wie ich Auberginenschiffchen machen möchte, halbiert die Aubergine, höhlt sie vorsichtig aus und streicht sie innen und außen mit Olivenöl ein. Salzen und dann für ca. 10 min. bei 210°C Ober-/Unterhitze im Backrohr garen.

Das Fruchtfleisch der Aubergine in kleine Würfel schneiden, diese in eine Schüssel geben und kräftig salzen. Die Paprika entkernen, in Streifen schneiden und diese noch 2-3 mal durchschneiden. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und die getrockneten Tomaten fein hacken. Die entkernte Tomate ebenfalls in Stücke schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und die Zwiebel und den Knoblauch gemeinsam mit dem Cumin und dem Harissa glasig dünsten. Eventuell jetzt schon etwas pfeffern. Paprika und Auberginenwürfel zufügen und für ca. 5 min. bei mittlerer Hitze unter Rühren anrösten.
Dann das Kurkuma, den Oregano, den Thymian, die Tomatenstücke, die getrockneten Tomaten und die Passata einrühren und das Ganze nochmal salzen und pfeffern. Die Kichererbsen und das Ras El Hanout zufügen und für ca. 5 min bei geringer Hitze in der geschlossenen Pfanne köcheln lassen.

Ich habe die Tajine dann in den gebackenen Auberginenschiffchen mit Reis angerichtet. Wer mag kann natürlich die Schale mitessen, mir ist sie aber für dieses Gericht etwas zäh.


Montag, 4. August 2014

Karotten-Kartoffel-Kürbis-Mangold-Curry

Gestern gabs bei mir wieder mal ein köstliches Curry mit allerlei Gemüse frisch vom Acker. Die ersten Kartoffeln und der erste Hokkaido fanden sich darin wieder ;-)

 Zutaten für ca. 4 Portionen

  • 2 große Kartoffeln (bevorzugt Heurige)
  • 1 kleiner Hokkaido
  • 3-4 Karotten
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 TL frischer Ingwer, fein geschnitten
  • 250 g Mangold
  • frisches Currykraut (Sofern es zur Verfügung steht, ansonsten ev. etwas Salbei.)
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL schwarze Senfkörner
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 1 TL Koriandersamen (frisch gemörsert oder 1/2 TL gemahlen)
  • 1/4 TL gemahlene Chili - wer es schärfer mag, nimmt einfach mehr
  • 1 /2 TL Cumin
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • Salz und Pfeffer
  • 400 ml Kokosmilch 
  • eine Tasse Parboiled-Reis
  • zwei Tassen heißes Wasser
  • 3 Kardamom-Kapseln
  • 3-4 Nelken
  • 1 kleine Zimtstange
  • Salz


Zubereitung


Kartoffeln für ca. 20 min. in Salzwasser kochen, anschließend schälen und in Stücke schneiden.

Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel rausschaben. Das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. (Hokkaido muss nicht geschält werden.)
Karotten schälen und in dicke Scheiben schneiden.
Karotten und Kürbis auf ein Blech geben, etwas salzen und mit dem Currykraut für etwa 15 min. bei 150°C ins Backrohr geben.

Mangoldstiele in Stücke schneiden und zur Seite stellen. Mangoldlaub in Streifen schneiden und ebenfalls beiseite stellen. Zwiebel fein schneiden.

In einer großen Pfanne das Kokosöl erhitzen und die Senfkörner darin leicht anrösten. Warten bis die Senfkörner zu poppen beginnen und dann Bockshornkleesamen und Koriander zugeben. Nach etwa einer Minute Zwiebel, Ingwer, Chili, Cumin und Kurkuma einrühren und ca. 2 min andünsten. Unbedingt darauf achten, dass Nichts anbrennt.
Mangoldstiele zugeben und weitere 2 min. dünsten. 

Die Kartoffeln und das Garam Masala zugeben und das Ganze kurz kräftig anrösten.
Karotten- und Kürbisstücke einrühren, dann das Mangoldlaub.
Das Gemüse salzen und leicht pfeffern und kurz dünsten. Dann die Kokosmilch einrühren.

Das Curry mit Reis anrichten.


Den Reis mache ich immer wie folgt:

Reis gut waschen und dann kurz in einem Topf anrösten. Kardamom, Nelken, Zimtstange und Salz zufügen und mit dem kochenden Wasser aufgießen. Den Reis ca. 20 min. im geschlossenem Topf bei geringer Hitze köcheln. Vom Herd nehmen und noch ca. 5 min. ziehen lassen.

Montag, 28. Juli 2014

Mangold-Taschen mit Knoblauchdip (vegan)

Und wiedermal gibt es ein Rezept mit Mangold und Cashew-Sourcream. Die Sourcream bindet den Mangold gut und ich liebe den Geschmack. Diesmal habe  ich etwas Salzzitronensaft verwendet - ist ganz einfach, braucht nur etwas Zeit - ein Rezept dazu findet ihr hier. Wem das zu lange dauert, nimmt einfach Zitronensaft und Salz. Aromatischer  ist es aber definitiv mit dem Saft einer Salzzitrone.


Zutaten

  • ca. 3 EL pflanzliche Butter
  • ein kräftige Prise Muskatnuss
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine weiße Zwiebel
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • ca. 500 g Mangold
  • 150 g Cashews
  • 150 ml Wasser
  • 1-2 EL Saft einer Salzzitrone
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Packung Blätterteig
  • 125 g pflanzliches Joghurt


Zubereitung


Backrohr auf 200°C Unter-/Oberhitze vorheizen.
Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, Mangoldstiele in kleine Stücke schneiden und die Blätter in Streifen.

In einem großen Topf die Butter zerlassen, Muskatnuss und 1-2 Knoblauchzehen zufügen und bei mittlerer Hitze kurz dünsten. Zwiebel zufügen, gleich etwas salzen und pfeffern und glasig dünsten. Mangoldstiele unterrühren und nach ca. 5 min. die Mangoldblätter.

Cashews mit dem Wasser und dem Zitronensaft zu einer feiner Creme pürieren.
Steht kein Hochleistungsmixer zur Verfügung, die Cashews besser ca. 2 h in Wasser einweichen.

Mangold mit der Sourcream verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas abkühlen lassen.
Den Blätterteig in 8 gleich große Stück schneiden und auf jedes Stück einen gehäuften EL der Mangoldcreme geben. Den Teig über die Füllung legen, sodass noch ein Spalt oben frei bleibt, die Enden gut andrücken und leicht einschlagen. Die Taschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für etwa 20 min. bei 200° C Ober-/Unterhitze goldbraun backen.

In der Zwischenzeit das Joghurt mit einer klein geschnittenen Knoblauchzehe verrühren und leicht salzen. Fertig ist der Knoblauchdip.

Mittwoch, 23. Juli 2014

marokkanisch inspirierter Auberginen-Zucchini-Eintopf mit Couscous

Letzte Woche  war  ich im Ausland und so konnte  ich nicht auf den Gemüseacker zur Ernte. Glücklicherweise war meine  liebe Ackerkollegin mal draußen und hat was mitgenommen. Als  ich am Montag hingefahren bin, wucherten Zucchini und Kürbis schon über das angrenzende Gemüse und die ersten Auberginen waren reif. Nun  ist mein Kühlschrank bummvoll mit der Ernte. Innerhalb von kurzer Zeit  ist soviel reif geworden, dass  ich es nicht geschafft habe, alles mit dem Rad mitzunehmen.
Mit den Auberginen und einem Teil der Zucchini und Tomaten habe  ich einen orientalischen Eintopf gezaubert. Wie  ich die orientalischen Aromen liebe... 

























Zutaten

  • 2 EL Kokosöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 TL Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 TL Harissa (nordafrikanische Gewürzpaste)
  • eine Aubergine / Melanzani
  • eine mittelgroße Zucchini
  • 3 Tomaten
  • 250 ml Tomatenpassata
  • abgeriebene Schale von einer viertel Salzzitrone (Ist ganz leicht selbst zu machen, braucht aber ein paar Wochen Vorbereitungszeit.)
  • 1 TL Ras el hanout (eine wunderbare marokkanische Gewürzmischung; Ich bevorzuge da jene von Babette's.)
  • Salz und Pfeffer
  • 200 g Couscous
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 ml kochendes gesalzenes Wasser


 








Zubereitung


Knoblauch fein schneiden, Zwiebel schnibbeln, Auberginen und Zucchini in Würfel schneiden. Tomaten vierteln und nochmal halbieren.
Die Auberginenwürfel in eine Schüssel geben und kräftig salzen.

In einer großen Pfanne das Kokosöl zerlassen und darin Knoblauch und Zwiebel zusammen mit Cumin und Harissa anschwitzen.
Zucchiniwürfel zugeben, diese salzen und für ca. 8 min. auf mittlerer Hitze schmoren. Auberginenwürfel beigeben und nochmal ca. 5 min. leicht anrösten. Tomatenstücke einrühren und mit einer Prise Ras el hanout, Salz und Pfeffer sowie der abgeriebenen Zitronenschale würzen.
Anschließend die Passata einrühren und den Deckel auf die Pfanne geben. Das Ganze nun bei mittlerer Hitze 10-15 min. schmoren lassen.
Den Eintopf mit dem restlichen Ras el hanout würzen und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Couscous mit dem Olivenöl in einem Topf verrühren und dann das kochend heiße Salzwasser zugeben. So lange ziehen lassen, bis die Körner schön weich sind - dazwischen immer wieder mit einer Gabel auflockern.

Den Eintopf zusammen mit dem Couscous anrichten und genießen!


























Wer Salzzitronen selbst machen möchte:


Dazu braucht ihr ein großes Einmachglas und so viele Biozitronen wie da rein gehen + eine Zitrone für den Saft. Außerdem ordentlich viel Meersalz.

Das Einmachglas zunächst mit kochendem Wasser sterilisieren.
Die Zitronen gut waschen und in Viertel einschneiden. Allerdings nicht durchschneiden - an einem Ende sollen die Zitronenspalten noch zusammenhängen. Die Spalten nun großzügig mit Salz füllen und die Zitronen in das Einmachglas geben. Noch etwas Meersalz drüberstreuen. Zitronensaft und kochendes Wasser über die Zitronen gießen - bis zum Glasrand. Das Glas gut verschließen und für mindestens 3 Wochen an einem dunklen Ort stehen lassen.

Die abgeriebene Schale der Salzzitronen und ihr Saft eignen sich sehr gut zum Würzen und geben den Speisen ein feines Aroma. Vor allem in der marokkanischen Küche sind die Salzzitronen eine wichtige Zutat.

Montag, 21. Juli 2014

Mangoldlasagne (vegan)


Dank fleißigen Unkrautjätens  wuchert  auf meinem Haschahof-Acker nicht das Unkraut, sondern das Gemüse. Derzeit sind vor allem die  roten Rüben und Mangold zu ernten. Von den roten Rüben verarbeite  ich momentan fast  nur das Laub, das  ich in meine Smoothies  gebe - die Rüben halten sich ja glücklicherweise ein wenig. Mit einem kleinen Teil des Mangolds habe  ich eine feine  Lasagne  gezaubert.


 






















Zutaten für eine Auflaufform


für die Mangoldcreme

  • Olivenöl
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Prise Muskatnuss
  • ca. 500 g Mangold
  • 150 g Cashews
  • 150 g / ml Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • Salz und Pfeffer

für die Tomatensauce

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Paprikamark (optional)
  • 5 EL Tomatenmark
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • ca. 100 ml Wasser
  • optional 50 ml Rotwein
  • Salz und Pfeffer
  • 1 El frischer Oregano

Sonstiges

  • Lasagneblätter (ohne Vorkochen; Ich nehme da am liebsten Dinkel-Vollkorn.)
  • 1-2 EL Hefeflocken
  • ca. 50 g veganer Pizzakäse


 























Zubereitung


Zuerst für die Cashew-Sourcream die Cashews mit dem Wasser, dem Zitronensaft, einer Knoblauchzehe und etwas Salz fein pürieren. Steht kein Hochleistungsmixer zur Verfügung, lohnt es sich die Cashews vorher ca. 2 h in Wasser einzuweichen.

Knoblauch fein schneiden oder pressen. Mangoldstiele in Stücke schneiden, das Laub ebenfalls schneiden.
Olivenöl in einem Topf erwärmen, Knoblauch und Muskatnuss zufügen. Nach kurzem Andünsten die Mangoldstiele zugeben und etwa 5 min. bei mittlerer Hitze dünsten. Dann das Laub zugeben, salzen und leicht pfeffern, und gut durchrühren. Bei geschlossenem Topf noch etwa 5 min. bei geringer Hitze am Herd lassen.
Vom Herd nehmen und die Cashew-Sourcream unterrühren.















Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und ebenfalls Olivenöl in einer Pfanne erwärmen. Zwiebel und Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Eventuell schon jetzt mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Paprika- und Tomatenmark, gestückelte Tomaten und Wasser zufügen und gut verrühren. Mit Wein ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.














Die Auflaufform etwas einfetten und als unterste Schicht dünn Tomatensauce aufbringen.  Lasagneblätter darauf legen und darauf wieder eine dünne Schicht der Tomatensauce. Anschließend kommt eine Schicht Mangoldsauce, welche leicht mit Hefeflocken bestreut wird.
Dann kommen wieder Lasagneblätter, darauf Tomatensauce, Mangoldsauce, Hefeflocken,...
Über die letzte Schicht Lasagneblätter kommt nochmal dünn Tomatensauce, welche mit dem geriebenen Pizzakäse bestreut wird.

Lasagne für ca. 45 min. bei 180°C backen.

Kleiner Tipp: Wenn man die  Lasagne nach dem Backen abkühlen lässt, ist sie viel leichter aus der Form zu lösen, auch wenn man sie anschließend wieder erwärmt.


Freitag, 11. Juli 2014

Karfiol-Brokkoli-Auflauf (vegan)

Da  ich einen einen großen Karfiol und einen Brokkoli geschenkt bekommen habe und diesen möglichst frisch verarbeiten wollte, musste  ich mir was einfallen lassen. Was bietet sich da besser an als ein Auflauf - genauer gesagt, wurden es bei dieser Menge  gleich zwei. So konnte  ich auch gleich die  Joya Finesse (ein Geschenk von einem vegan-skeptischen Kochabo-Abonnenten) verkochen.


























Zutaten

  • ca. 200 g Vollkornnudeln
  • ca. 250 g Brokkoli
  • ca. 250 g Karfiol/Blumenkohl
  • Olivenöl
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 kleiner Lauch/Porree
  • eine kräftige Prise frisch gemahlene Muskatnuss
  • 2 TL Pfeilwurzelstärke
  • 200 ml Joya Finesse (oder einfach vegane Sahne)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • ca. 50 g grob geriebener veganer Pizzakäse (Ich bevorzuge den Violife Pizza, da er einen schönen Schmelz macht.)


 












Zubereitung


Brokkoli und Karfiol in Röschen zerteilen und diese für ca. 5 min. in kochendem Salzwasser garen. Anschließend mit kaltem Wasser abspülen.
Nudeln max. die Hälfte der angegebenen Kochzeit in Salzwasser kochen.

Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und den fein geschnittenen Knoblauch zufügen. Muskatnuss und den in Ringe geschnittenen Lauch beigeben und alles kurz anschwitzen lassen.
Pfeilwurzelstärke, Joya Finesse und Gemüsebrühe miteinander vermischen und in der Pfanne gut verrühren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter Rühren aufkochen lassen.

Brokkoli, Karfiol und Nudeln miteinander vermischen und in eine Auflaufform geben. Sauce darüber gießen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Den Auflauf bei 180°C ca. 30 min. backen, bis der vegane Käse eine schöne goldgelbe Kruste bildet.



Donnerstag, 3. Juli 2014

Kartoffel-Zucchini-Zuckererbsen-Curry (vegan)

Da ich am Wochenende  wegfahre, musste  ich noch dringend mein Gemüse, vieles davon von meinem Acker am Haschahof, verarbeiten. Was bietet sich da besser an als ein Curry? Ich liebe die indischen Gewürze und habe deshalb ein gutes Sortiment davon in meiner Küche. Bei diesem Gericht habe ich mich mal wieder damit ausgetobt ;-)

























Zutaten

  • 4 festkochende Kartoffeln
  • 1 kleiner Fenchel
  • ca. 150 g Zuckererbsen
  • eine mittelgroße oder zwei kleine Zucchini
  • 2 EL Kokosöl
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 3-4 Schalotten
  • 1-2 TL frischer Ingwer
  • ca. 200 ml Kokosmilch (Ich nehme da gerne mehr.)
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 1 TL schwarze Senfkörner
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Cumin / Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Kurkuma 
  • 1 TL Currypaste (Ich verwende am liebsten die von Arche.)
  • 1 TL Chilipaste (Auch hier nehme ich bevorzugt, da Paste von Arche.)
  • 1 Prise Asafoetida (im Asialaden erhältlich)
  • Salz
  • optional Kala Namak (Das ist ein spezielles Salz, welches in Indien zum Aromatisieren eingesetzt wird. Gibt es z.B. bei Maran Vegan oder Veganz.)




Zubereitung


Die Zuckererbsen waschen, kurz in kochendes Salzwasser geben und anschließend mit eiskaltem Wasser abschrecken; putzen und schräg halbieren.
Die Kartoffeln ca. 20 min. kochen, anschließend schälen und in Würfel schneiden.
Die Zucchini in mundgerechte Stücke und den Fenchel in Ringe schneiden. Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen und fein schneiden.
Koriander und Cumin im Mörser etwas zerstampfen.

Das Kokosöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Senfkörner und Bockshornkleesamen zugeben. Wenn die Senfkörner zu poppen anfangen, können Cumin und Koriander zugegeben werden. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, sowie Chili- und Currypaste zu den Gewürzen geben, dann den Fenchel, und kurz anrösten, aber nicht braun werden lassen!
Zucchini zufügen, mit Kurkuma, Asafoetida und etwas Salz würzen und alles bei mittlerer Hitze weiterkochen. 
Dann kommen die Kartoffeln hinzu, nochmal etwas salzen. Nach etwa 2 min. die Kokosmilch dazugießen und das Ganze für 5-10 min. köcheln lassen. Die Zuckererbsen zufügen und noch kurz weiterköcheln lassen - je nachdem wie bissfest die Schoten gewünscht sind. 

Mit einer Prise Kala Namak bestreuen und mit Reis anrichten. Das Rezept für meinen Reis findet ihr hier.




Sonntag, 29. Juni 2014

Quinoa-Hülsenfrüchte-Salat

Das Rezept habe ich aus dem aktuellen Slowly Veggie - ein Magazin, das ich am Berliner Flughafen Tegel in einem Zeitschriftenladen entdeckt habe. Allerdings habe  ich es stark vereinfacht.
























Zutaten

  • 250 g Quinoa
  • 600 ml Wasser
  • 1 Dose Kindeybohnen
  • 1 Glas/Dose Kichererbsen
  • 150 bis 200 g Zuckererbsen oder andere Schoten
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Tl gemahlener Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 Prise Chilipulver
  • ca. 120 ml Olivenöl
  • 3-4 EL Weißweinessig
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g Walnüsse 
  • frische Petersilie


 






















Zubereitung


Das Wasser salzen und zum Kochen bringen - darin das Quinoa ca. 10 min. leicht köcheln und anschließend bei abgeschalteter Herdplatte noch etwa 10 min. ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Kidneybohnen und die Kichererbsen gut waschen, bis das Wasser klar ist. Die Zuckererbsen kurz (etwa 30 sek.) in kochendem Wasser blanchieren und im Eiswasser abschrecken; anschließend schräg halbieren.
Den Knoblauch fein schneiden oder pressen und mit dem fertig gekochten Quinoa, den Kindeybohnen, den Kichererbsen und den Zuckererbsen vermengen.
Kreukümmel und Chilipulver hinzu und mit Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Walnüsse grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten; den Quinoa-Hülsenfrüchte-Salat damit und mit der gehackten Petersilie bestreuen.
Schmeckt kalt und warm!

Donnerstag, 5. Juni 2014

Rajma (Kidneybohnen-Curry)

Ich liebe Curries - ganz besonders die Gewürzvielfalt die dabei verwendet wird. Meine Küche ist gut mit allerlei indischen Gewürzen und natürlich auch mit einem Mörser ausgestattet - denn ganze Gewürze sind oftmals viel aromatischer als vorgemahlene, wenn sie frisch gemörsert oder gemahlen sind.
Das Rezept zu diesem Curry habe ich aus "Indisch vegetarisch" von Sushila Issar und Mrinal Kopecky, allerdings habe ich es nach meinem Geschmack abgeändert.

Kidneybohnen-Curry




















Zutaten für 3-4 Portionen


  • 2-3 gehäufte EL Kokosöl
  • 1 Zimtstange
  • 2 Zwiebel
  • 4 Tomaten
  • 2 TL frischer Ingwer
  • 1-2 TL Chilipaste
  • 1-2 TL Currypaste
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • etwas Wasser
  • 1 TL Koriandersamen, fein gemahlen
  • 1 TL Garam Masala
  • etwas Korianderkraut und gestiftete, geschälte Mandeln zum Garnieren

Zwiebel schälen und fein schneiden, Tomaten häuten (Das geht am besten, in dem man sie ganz leicht einritzt, dann für etwa 1 min. in heißes Wasser taucht und anschließend mit kaltem Wasser abschreckt.) und in feine Stücke schneiden, Ingwer ganz fein schneiden oder reiben. Kidneybohnen gründlich waschen und abtropfen lassen.

Öl in einem Topf erhitzen und die in 3-4 Stücke gebrochene Zimtstange für etwa 1 min. darin anrösten. Die Zwiebel hinzu und goldbraun anbraten.
Tomaten und Ingwer in den Topf geben und das Ganze zugedeckt 5 min. schmoren lassen.
Chili- und Currypaste, Kurkuma und Salz zufügen und noch etwa 1 min. weiterköcheln.
Die Kidneybohnen mit etwas Wasser hinzugeben und das Curry mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze ca. 15 min köcheln lassen.
Koriandersamen und Garam Masala einrühren, mit Koriander und den gestiftelten Mandeln garnieren.

Parboiled Reis

Zum Curry passt meiner Meinung nach Reis am besten, den bereite ich dann immer wie folgt zu:

In der Regel braucht man doppelt soviel Wasser wie Reis - also z.B. eine Tasse Reis mit zwei Tassen Wasser - ich nehme aber meist etwas mehr Wasser.
Wasser aufkochen und leicht salzen, 2-3 Kardamom-Kapseln, 3-4 Nelken und etwas Zimtrinde dazugeben, anschließend den Reis (ich nehme meist Parboiled Reis). Das Ganze dann bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel (eventuell nicht ganz schließen) nach Packungsanweisung köcheln.

Parboilded Reis braucht etwa 20 min. Kochzeit (eventuell muss man während des Kochens noch etwas heißes Wasser hinzugeben) und sollte anschließend noch 5 min. mit geschlossenem Deckel bei abgeschalteter Herdplatte ziehen.
Die Gewürze liegen dann (sofern der Reis nicht umgerührt wurde) oben auf und können ganz leicht entnommen werden. Die Zimtrinde zerfällt meist ein wenig und ist nicht ganz so leicht rauszufischen, aber auf Zimt zu beißen ist auch nicht wirklich schlimm - im Gegenteil zu Nelken oder Kardamom ;-)