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Donnerstag, 18. August 2016

Mangold-Laibchen

Eine liebe Kollegin, die mich auch immer mal wieder mit frischen Brombeeren aus ihrem Garten versorgt, hat mir Mangold geschenkt. Da es so viel war, ging ein Teil an eine Freundin und den Rest habe ich dann auf ihre Anregung zu Laibchen verarbeitet.



Zutaten für 22-24 Laibchen

 

  • ca. 500 g Mangold
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1-2 TL Currysauce oder -paste
  • 1 Glas (oder Dose) Kidneybohnen
  • ca. 1 TL Salz und etwas Kräutersalz
  • etwas Pfeffer
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 100 g Haferflocken
  • 150 g fein geriebene Karotten
  • 100 g Einkornvollkornmehl (oder anderes Mehl) -
  • 80 g Dinkelvollkorngries
  • 1 Prise Kala Namak (schwarzes Salz, das etwas Eiergeschmack ins Essen bringt)
  • 1 TL Knoblauchsalz
  • 1 EL Gemüsesuppenwürze

  • Bratöl




Zubereitung

 

Mangoldstiele in Stücke schneiden, Zwiebel grob würfeln. In einer Bratpfanne etwas Öl erwärmen und darin die Mangoldstücke mit den Zwiebeln mit der Currysauce weich dünsten - erst gegen Ende hin die geschnittenen Mangoldblätter zugeben.
Mangold, Zwiebeln, Kidneybohnen, Salz, Pfeffer und Kurkuma in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab grob pürieren. Haferflocken, fein geriebene Karotten, Mehl, Gries, Kala Namak, Knoblauchsalz und Suppenwürze zugeben und zu einer gut formbaren Masse kneten.

Die Masse zu Laibchen formen und in etwas Gries wälzen. In der Pfanne wieder Bratöl erhitzen und darin die Laibchen auf beiden Seiten knusprig braten.

Dazu gab es bei mir einfach einen Knoblauchdip (Soja-Joghurt mit Knoblauchsalz und etwas Kräutern vom Balkon) und einen Rucola-Salat mit Kürbiskernöl garniert mit einer Kapuzinerkresse-Blüte (ebenfalls von meinem Balkon). :-)




Montag, 4. August 2014

Karotten-Kartoffel-Kürbis-Mangold-Curry

Gestern gabs bei mir wieder mal ein köstliches Curry mit allerlei Gemüse frisch vom Acker. Die ersten Kartoffeln und der erste Hokkaido fanden sich darin wieder ;-)

 Zutaten für ca. 4 Portionen

  • 2 große Kartoffeln (bevorzugt Heurige)
  • 1 kleiner Hokkaido
  • 3-4 Karotten
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 TL frischer Ingwer, fein geschnitten
  • 250 g Mangold
  • frisches Currykraut (Sofern es zur Verfügung steht, ansonsten ev. etwas Salbei.)
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL schwarze Senfkörner
  • 1/2 TL Bockshornkleesamen
  • 1 TL Koriandersamen (frisch gemörsert oder 1/2 TL gemahlen)
  • 1/4 TL gemahlene Chili - wer es schärfer mag, nimmt einfach mehr
  • 1 /2 TL Cumin
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • Salz und Pfeffer
  • 400 ml Kokosmilch 
  • eine Tasse Parboiled-Reis
  • zwei Tassen heißes Wasser
  • 3 Kardamom-Kapseln
  • 3-4 Nelken
  • 1 kleine Zimtstange
  • Salz


Zubereitung


Kartoffeln für ca. 20 min. in Salzwasser kochen, anschließend schälen und in Stücke schneiden.

Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel rausschaben. Das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. (Hokkaido muss nicht geschält werden.)
Karotten schälen und in dicke Scheiben schneiden.
Karotten und Kürbis auf ein Blech geben, etwas salzen und mit dem Currykraut für etwa 15 min. bei 150°C ins Backrohr geben.

Mangoldstiele in Stücke schneiden und zur Seite stellen. Mangoldlaub in Streifen schneiden und ebenfalls beiseite stellen. Zwiebel fein schneiden.

In einer großen Pfanne das Kokosöl erhitzen und die Senfkörner darin leicht anrösten. Warten bis die Senfkörner zu poppen beginnen und dann Bockshornkleesamen und Koriander zugeben. Nach etwa einer Minute Zwiebel, Ingwer, Chili, Cumin und Kurkuma einrühren und ca. 2 min andünsten. Unbedingt darauf achten, dass Nichts anbrennt.
Mangoldstiele zugeben und weitere 2 min. dünsten. 

Die Kartoffeln und das Garam Masala zugeben und das Ganze kurz kräftig anrösten.
Karotten- und Kürbisstücke einrühren, dann das Mangoldlaub.
Das Gemüse salzen und leicht pfeffern und kurz dünsten. Dann die Kokosmilch einrühren.

Das Curry mit Reis anrichten.


Den Reis mache ich immer wie folgt:

Reis gut waschen und dann kurz in einem Topf anrösten. Kardamom, Nelken, Zimtstange und Salz zufügen und mit dem kochenden Wasser aufgießen. Den Reis ca. 20 min. im geschlossenem Topf bei geringer Hitze köcheln. Vom Herd nehmen und noch ca. 5 min. ziehen lassen.

Montag, 28. Juli 2014

Mangold-Taschen mit Knoblauchdip (vegan)

Und wiedermal gibt es ein Rezept mit Mangold und Cashew-Sourcream. Die Sourcream bindet den Mangold gut und ich liebe den Geschmack. Diesmal habe  ich etwas Salzzitronensaft verwendet - ist ganz einfach, braucht nur etwas Zeit - ein Rezept dazu findet ihr hier. Wem das zu lange dauert, nimmt einfach Zitronensaft und Salz. Aromatischer  ist es aber definitiv mit dem Saft einer Salzzitrone.


Zutaten

  • ca. 3 EL pflanzliche Butter
  • ein kräftige Prise Muskatnuss
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine weiße Zwiebel
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • ca. 500 g Mangold
  • 150 g Cashews
  • 150 ml Wasser
  • 1-2 EL Saft einer Salzzitrone
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Packung Blätterteig
  • 125 g pflanzliches Joghurt


Zubereitung


Backrohr auf 200°C Unter-/Oberhitze vorheizen.
Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, Mangoldstiele in kleine Stücke schneiden und die Blätter in Streifen.

In einem großen Topf die Butter zerlassen, Muskatnuss und 1-2 Knoblauchzehen zufügen und bei mittlerer Hitze kurz dünsten. Zwiebel zufügen, gleich etwas salzen und pfeffern und glasig dünsten. Mangoldstiele unterrühren und nach ca. 5 min. die Mangoldblätter.

Cashews mit dem Wasser und dem Zitronensaft zu einer feiner Creme pürieren.
Steht kein Hochleistungsmixer zur Verfügung, die Cashews besser ca. 2 h in Wasser einweichen.

Mangold mit der Sourcream verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas abkühlen lassen.
Den Blätterteig in 8 gleich große Stück schneiden und auf jedes Stück einen gehäuften EL der Mangoldcreme geben. Den Teig über die Füllung legen, sodass noch ein Spalt oben frei bleibt, die Enden gut andrücken und leicht einschlagen. Die Taschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für etwa 20 min. bei 200° C Ober-/Unterhitze goldbraun backen.

In der Zwischenzeit das Joghurt mit einer klein geschnittenen Knoblauchzehe verrühren und leicht salzen. Fertig ist der Knoblauchdip.

Montag, 21. Juli 2014

Mangoldlasagne (vegan)


Dank fleißigen Unkrautjätens  wuchert  auf meinem Haschahof-Acker nicht das Unkraut, sondern das Gemüse. Derzeit sind vor allem die  roten Rüben und Mangold zu ernten. Von den roten Rüben verarbeite  ich momentan fast  nur das Laub, das  ich in meine Smoothies  gebe - die Rüben halten sich ja glücklicherweise ein wenig. Mit einem kleinen Teil des Mangolds habe  ich eine feine  Lasagne  gezaubert.


 






















Zutaten für eine Auflaufform


für die Mangoldcreme

  • Olivenöl
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Prise Muskatnuss
  • ca. 500 g Mangold
  • 150 g Cashews
  • 150 g / ml Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • Salz und Pfeffer

für die Tomatensauce

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Paprikamark (optional)
  • 5 EL Tomatenmark
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • ca. 100 ml Wasser
  • optional 50 ml Rotwein
  • Salz und Pfeffer
  • 1 El frischer Oregano

Sonstiges

  • Lasagneblätter (ohne Vorkochen; Ich nehme da am liebsten Dinkel-Vollkorn.)
  • 1-2 EL Hefeflocken
  • ca. 50 g veganer Pizzakäse


 























Zubereitung


Zuerst für die Cashew-Sourcream die Cashews mit dem Wasser, dem Zitronensaft, einer Knoblauchzehe und etwas Salz fein pürieren. Steht kein Hochleistungsmixer zur Verfügung, lohnt es sich die Cashews vorher ca. 2 h in Wasser einzuweichen.

Knoblauch fein schneiden oder pressen. Mangoldstiele in Stücke schneiden, das Laub ebenfalls schneiden.
Olivenöl in einem Topf erwärmen, Knoblauch und Muskatnuss zufügen. Nach kurzem Andünsten die Mangoldstiele zugeben und etwa 5 min. bei mittlerer Hitze dünsten. Dann das Laub zugeben, salzen und leicht pfeffern, und gut durchrühren. Bei geschlossenem Topf noch etwa 5 min. bei geringer Hitze am Herd lassen.
Vom Herd nehmen und die Cashew-Sourcream unterrühren.















Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und ebenfalls Olivenöl in einer Pfanne erwärmen. Zwiebel und Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Eventuell schon jetzt mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Paprika- und Tomatenmark, gestückelte Tomaten und Wasser zufügen und gut verrühren. Mit Wein ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.














Die Auflaufform etwas einfetten und als unterste Schicht dünn Tomatensauce aufbringen.  Lasagneblätter darauf legen und darauf wieder eine dünne Schicht der Tomatensauce. Anschließend kommt eine Schicht Mangoldsauce, welche leicht mit Hefeflocken bestreut wird.
Dann kommen wieder Lasagneblätter, darauf Tomatensauce, Mangoldsauce, Hefeflocken,...
Über die letzte Schicht Lasagneblätter kommt nochmal dünn Tomatensauce, welche mit dem geriebenen Pizzakäse bestreut wird.

Lasagne für ca. 45 min. bei 180°C backen.

Kleiner Tipp: Wenn man die  Lasagne nach dem Backen abkühlen lässt, ist sie viel leichter aus der Form zu lösen, auch wenn man sie anschließend wieder erwärmt.